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Wahlen15 St. Gallen Zwei Mal Ammann mit zwei M und zwei N

Im Kanton St. Gallen heissen dieses Jahr gleich zwei Kandidaten für den Ständerat mit Nachnamen «Ammann». Einer heisst Thomas, der andere Richard zum Vornamen. Verwandt sind sie nicht. Und auch nicht bei der gleichen Partei. Beim Ausfüllen der Stimmzettel ist also Vorsicht geboten.

Legende: Audio «Zwei «Ammann» für den Ständerat (09.02.2015)» abspielen. Laufzeit 1:46 Minuten.
1:46 min

Thomas Ammann kandidiert für die CVP. Richard Ammann für die BDP. Eine aussergewöhnliche Ausgangslage für die Stimmzettel im Kanton St. Gallen. In den letzten Jahren sei dies nicht vorgekommen, dass zwei Kandidaten mit dem gleichen Nachnamen kandidierten, so Stephan Zielger, Projektleiter Wahlen und Abstimmungen. Dank den vorgedruckten Stimmzettel bestehe aber zumindest bei den Stimmenzählern keine Verwechslungsgefahr, da Name, Vorname, Ort und Partei auf dem Zettel stünden. Ob aber auch der richtige Ammann angekreuzt wurde, ja dass könne man dann halt nicht beurteilen, so Ziegler weiter.

Bei den Kommunikationsagenturen, die die Wahlplakate für die beiden Kandidierenden machen, heissst es auf Nachfrage, man überlege sich nichts Spezielles. Also: Foto, Partei, Vorname – und eben der Nachname.

Seit 1991 ist es bei den Ständeratswahlen erst zwei Mal vorgekommen, dass zwei Kandidaten mit demselben Nachnamen kandidierten. Nämlich 1991 im Kanton Freiburg der Name Piller und 2003 im Kanton Aargau der Name Müller.

2 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter, Thurgau
    Die BDP wird im Herbst 2015 zu den grossen Wahl-Verlierern gehören. Anstatt der CVP zum Rückgewinn des Ständeratssitzes im Kanton St. Gallen zu verhelfen, bringt die BDP eine aussichtslose Gegenkandidatur, welche der CVP nur Stimmen kostet und somit dem SP-Rechsteiner noch zur Wahl verhilft. Dabei braucht die Ostschweiz und der Kanton St. Gallen einen Ständerat mit Herzblut für die Anliegen der heimischen Bevölkerung und nicht nochmals den SP-Rechsteiner, der nur "bla bla bla" macht.
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Dieser Meinung bin ich auch. Ich vernute sogar, dass die BDP irgendwann von der Bildfläche verschwindet, denn sie hat bis jetzt noch nicht viel Konstruktives hervorgebracht, ausser diffamierende Sticheleien gegen die SVP durch ihren Chef Landolt. Und die oberste Chefin dieser Partei ist zudem stark EU-infiziert.
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