40'000 neue Stellen im Dienstleistungs-Sektor

Die Beschäftigung in der Schweiz hat gegen Ende letzten Jahres leicht zugenommen. Vor allem im Dienstleistungssektor waren mehr Personen tätig, wie das Beschäftigungsbarometer zeigt.

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Positive Beschäftigungszahlen

0:30 min, aus Tagesschau am Mittag vom 24.2.2015
Blick in ein Grossraumbüro mit drei Personen im Vordergrund, die an einer Pultinsel arbeiten Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dienstleistungsfirmen waren gegen Ende 2014 für die Zunahme der Beschäftigung verantwortlich. Keystone

Insgesamt waren im vierten Quartal 2014 in der Schweiz 4,23 Millionen Menschen beschäftigt, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) mitteilt. Das entspricht einer Zunahme von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Dienstleister schaffen Jobs

Mit fast 3,2 Millionen Teil- und Vollzeitstellen spielt der Dienstleistungssektor die grösste Rolle. Dort wurden gegenüber dem Vorjahresquartal 40'000 Stellen mehr verzeichnet (+1,3 Prozent).

Im Industriesektor existieren gut eine Million Stellen. Dort war der Zuwachs deutlich geringer, nämlich 2000 Stellen.

Prognose wegen Frankenschock nicht zuverlässig

Das BFS prognostizierte zwar, im kommenden Quartal dürfte die Beschäftigung wieder leicht ansteigen oder zumindest gleich bleiben. Das gehe aus dem Indikator der Beschäftigungsaussichten hervor, der sich auf Befragungen der Unternehmen stützt. Allerdings seien die Unternehmen vor der Aufhebung des Euro-Mindestkurses befragt worden.

Wie sich die Aufhebung des Euro-Mindestkurses vom 15. Januar auf die Beschäftigung in der Schweiz auswirkt, lässt sich aus dem Barometer nicht herauslesen.