Digitale Währung Bitcoin auf schwindelerregendem Höhenflug

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Bildlegende: 2016 gab's den Bitcoin noch für unter 1000 US-Dollar, heute Nachmittag kostete er 2871 Dollar. Keystone

  • Der Wert eines Bitcoins hat ein neues Rekordhoch erreicht. Er stieg am Dienstag um 23 auf 2871 Dollar.
  • Übers Pfingstwochenende hatte die Digitalwährung gar um 17 Prozent an Wert zugelegt.
  • Vor allem der stark wachsende Bitcoin-Handel in China gilt seit einiger Zeit als Kurstreiber.

Bitcoins sind seit 2009 im Umlauf. Noch Ende 2010 kostete ein Bitcoin 30 Cent, Ende des vergangenen Jahres waren es dann etwas weniger als 1000 US-Dollar.

Seither geht die sagenhafte Wertsteigerung trotz Schwankungen weiter. Auch die nun erreichten 2871 Dollar sind ein neuer Rekordwert. Die Ursache dafür sehen Händler im jüngst bekannt gegebenen Ende des Abhebungsstopps an drei grossen chinesischen Bitcoin-Börsen.

Erzeugt wird die digitale Währung in komplizierten Rechenprozessen, um dann online gegen klassische Währungen gehandelt zu werden. Das Bitcoin-System nutzt dabei die Blockchain-Technologie, eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Neues Digitalgeld – Bitcoin & Co. stehen vor dem Durchbruch

    Aus Kulturplatz vom 4.1.2017

    Die internationalen Wirtschaftsprüfer Ernst & Young akzeptieren in der Schweiz ab sofort Zahlungen in der Digitalwährung Bitcoin. Ist die Zeit reif für den weltweiten Durchbruch des Digitalgeldes? Enthusiasten sind davon überzeugt und behaupten, Bitcoin & Co. würden das gesamte Zahlungssystem radikal umkrempeln, die Menschen unabhängig machen von der globalen Finanzwirtschaft und der Macht der Banken. Kritiker haben Sicherheitsbedenken und warnen vor unkalkulierbaren Folgen und Gefahren für Staat und Gesellschaft. «Kulturplatz» fragt nach Chancen und Risiken der kommenden Umwälzungen.

    Karen Naundorf

  • «Digitalen Währungen gehört die Zukunft»

    Aus Echo der Zeit vom 13.2.2015

    Schon wieder ist digitales Geld, Bitcoins, im Wert von mehreren 100 Millionen Franken verschwunden. Betreiber der Bitcoin-Bank in Hongkong sollen sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht haben. Trotzdem sind einige Experten davon überzeugt, dass virtuelles Geld die Währung der Zukunft ist.

    Samuel Emch