Bund verhilft Skyguide zu Gewinnsteigerung

Mehr Profit trotz weniger Einnahmen: Die Flugsicherungsfirma Skyguide hat im letzten Jahr ihren Reinerlös auf 29,9 Millionen Franken gesteigert. Möglich war dies dank Zahlungen des Bundes.

Eine Skyguide-Fluglotsin bei ihrer Arbeit im Tower des Zürcher Flughafens. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Eine Skyguide-Fluglotsin bei ihrer Arbeit im Tower des Zürcher Flughafens. Keystone

2012 kontrollierte die Flugsicherungsfirma Skyguide 1,8 Prozent weniger Flüge. Wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise, heisst es zur Begründung. Die operativen Einnahmen nahmen entsprechend ab. Dank Zahlungen des Bundes konnte Skyguide ihren Gewinn aber dennoch steigern. So erhöhte sie ihren Reinerlös um 2 Millionen Franken auf 29,9 Millionen Franken.

Unzufrieden und dennoch befriedigt

Zufrieden ist man bei Skyguide mit den rund 30 Millionen Gewinn aber nicht. Dieses Ergebnis liege unter den Erwartungen, teilte das Genfer Unternehmen mit. Die Zahlen seien aber angesichts der rückläufigen Zahl der Flüge dennoch «befriedigend».

Die Flugsicherungsfirma hatte auch 2012 mit dem starken Franken zu kämpfen. Denn während die Einnahmen vor allem in Euro eingingen, mussten die Ausgaben in Franken bezahlt werden.

Dass Skyguide trotz Krise den Gewinn steigern konnte, lag an Abgeltungen des Bundes, dem Haupteigentümer der Flugsicherungsfirma.