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Grossbank spart weiter Credit Suisse verschärft laufendes Sparprogramm

Logo der Credit Suisse, am unteren Bildrand der Kopf von Bankchef Tidjane Thiam
Legende: CS-Chef Tidjane Thiam muss zurückkrebsen: Weil die Märkte drehten, sind die früheren Gewinnziele nicht realistisch. Keystone
  • Die Grossbank will ihre Kosten bis Ende 2018 um eine weitere Milliarde kürzen. Dadurch fallen noch mehr Arbeitsplätze weg.
  • Das Sparziel wird von 3,2 auf 4,2 Milliarden Franken erhöht. Die Ausgaben sollen 2018 unter 17 Milliarden Franken liegen.
  • Sie kann ihre bisherigen, ambitiösen Gewinnziele nicht erreichen und muss diese anpassen.
  • Im Oktober 2015 hatte der damals neue CS-Chef Tidjane Thiam angekündigt, bis Ende 2018 in den drei Vermögensverwaltungseinheiten einen Vorsteuergewinn von 6,5 Milliarden Franken zu erreichen.

Die weitere Kostensenkung wird unweigerlich zu einem weiteren Stellenabbau in der Grossbank führen. Die Credit Suisse machte dazu am Mittwoch jedoch keine Angaben.

In diesem Jahr will sie 6000 Arbeitsplätze streichen – wobei auch diejenigen der Auftragnehmer und Berater dazu zählen. Bereits abgebaut sind 5400 Stellen, wie die CS Anfang November meldete. Die Bank beschäftigt Zehntausende von externen Mitarbeitern.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Ich finde es völlig unmoralisch - ohne jegliche Menschenachtung - dass noch mehr Leute "eingespart" werden sollen. Eine Bank, die mit sattem Gewinn abschliesst, dürfte dies nicht tun. Selber meide ich solche geldgierigen Institute. Es ist unglaublich, dass hier das Materielle derart über den Wert des Menschen gestellt wird. Aber dazu beigetragen haben auch gewisse Kunden, die ihren Drang nach "immer noch mehr" mit Anlagen befrieden woll(t)en, und dies mit ungeheuerlichen Erwartungshaltungen!
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Man hat über Jahrzehnte externe Mitarbeiter und Firmen zu Lasten von Festangestellten aufgebaut, um damit eine mehr oder weniger abhängige "Manövriermasse" zur Hand zu haben. Dafür hat man auch Milliarden an Mehraufwand in Kauf genommen. Viele Externe werden zum Ueberleben die Preise senken. Die CS als Firma kann mit dieser Strategie gar nicht verlieren, wohl aber viele, die für oder in der Firma arbeiten. - Die CS ist damit nicht allein; dieses Muster findet sich in vielen Finanzfirmen wieder.
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    sieht aber Schwarz aus!
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