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Weltweiter Wettbewerb Die Schweiz ist die Nummer zwei

Legende: Audio «Schweizer Stabilität zahlt sich aus» abspielen. Laufzeit 2:07 Minuten.
2:07 min, aus SRF 4 News aktuell vom 01.06.2017.
  • Die Schweiz gehört nach wie vor zu den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt.
  • Sie belegt laut der Studie des Lausanner IMD den zweiten Platz hinter Hongkong. Auf Platz drei folgt Singapur.
  • Die USA dagegen sind aus den Top 3 herausgefallen.

Lange galten die USA als Nummer 1 unter den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt. Auch in der Rangliste der Lausanner Management-Hochschule IMD belegten die Vereinigten Staaten bis 2015 den ersten Platz in Bezug auf dieses Kriterium. Seither geht es nach unten.

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Nichts mit Trump zu tun

Im internationalen Vergleich sind die USA inzwischen auf die vierte Position zurückgefallen. IMD-Chefökonom Christos Cabolis erklärt: «Ausschlaggebend für die Rückstufung sind langfristige Trends.» Der neue US-Präsident Donald Trump hat mit der schlechteren Platzierung also nichts zu tun.

Der Ländervergleich beruht auf 260 Kriterien: Dazu gehören harte Fakten und Zahlen aus den Statistiken, aber auch Umfragen. Dass die USA nun laufend zurückgestuft würden, müsste den Entscheidungsträgern zu denken geben, sagt der Experte.

Konkret kritisieren die Forscher aus Lausanne die Infrastruktur in den USA, die schlechte Qualität vieler Schulen, die Verwaltung, die öffentlichen Finanzen und vieles mehr. Deshalb hätten die USA an Wettbewerbsfähigkeit verloren.

Schweiz hat sich positiv entwickelt

Im Gegenzug dazu erhält die Schweiz viel Lob von den Experten. «Die Schweiz hat sich vor allem bei der Infrastruktur positiv entwickelt», so Cabolis. Zudem attestiert er der Schweiz eine hohe Effizienz in Regierung, Verwaltung und Wirtschaft.

Es habe auch mit der Stabilität des Landes zu tun: «Die Sicherheit und Stabilität wird von den Märkten und Unternehmen sehr stark gewichtet», betont der Lausanner Forscher.

Zu den Gewinnern des letzten Jahres in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit gehört unter anderen auch China. Das Land hat gleich sieben Positionen zugelegt und steht neu auf Platz 18 in der IMD-Rangliste. Demnach hat China auf verschiedenen Ebenen Fortschritte gemacht. Positiv seien etwa die Offenheit im Handel und die wirtschaftsfreundliche Haltung der Regierung.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Warum kritisieren denn die Sozialisten ständig jene Parteien, die sich dauernd für eine (weltweit) wirtschaftlich gute Position einsetzen? Sie wollen sogar den Kapitalismus abschaffen! Unternehmen bieten nur viele lukrative Arbeitsplätze an, wenn solvente Investoren (eben Kapitalisten!) viel Geld investieren! Etwas, das bei den Geldverteiler-Parteien weiterhin nicht relevant und wichtig zu sein scheint! Kritik aus Hass, Missgunst und Neid schafft keine Arbeitsplätze und somit Steuereingänge!
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    1. Antwort von Fabian Malovini (fmalovini@gmx.net)
      Geld (allein) ist nicht alles. Es braucht auch eine intakte Unwelt, gute (Aus)Bildung auch für ärmere Bevölkerungsschichen und /bzw. sozialen Ausgleich. Der Kapitalismus hat seine Vorteile, aber Sozialisten /Sozialdemokratinnen wissen, dass es etwas besseres gibt, auch wenn die Zeit dafür noch nicht reif ist.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Einst waren wir die Nummer EINS, wohlverstanden!!!!
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