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Wirtschaft Dow Jones erklimmt Allzeithoch

Der Dow-Jones-Index hat am Montag seine Rekordjagd fortgesetzt und im Handelsverlauf ein Allzeithoch erreicht. Erstmals gelang dem Dow der Sprung über 16'000 Punkte.

An der New Yorker Börse herrscht weiter Jubelstimmung. Dem Leitindex Dow Jones verhalfen am Montag vor allem die Aussichten auf eine weiterhin extrem lockere Geldpolitik der US-Notenbank Fed zu einem Rekord.

Letztlich ging der Index mit einem Aufschlag von 0,1 Prozent bei 15'976 Punkten aus dem Handel. Im Verlauf des Tages pendelte er zwischen 15'942 und 16'030 Zählern.

Gewinnmitnahmen belasten S&P-Index

Der breiter gefasste S&P-500 stieg zum ersten Mal über die Marke von 1800 Zählern, bevor er nach Gewinnmitnahmen ins Minus drehte. Zuletzt schloss er um 0,4 Prozent unter dem Vortageswert bei 1791 Zählern.

Nach Ansicht von Morgan Stanley bleibt die lockere Geldpolitik der Notenbanken weltweit der wichtigste Treiber für die Börsen. Die Fed, die Bank of Japan oder die EZB versuchen seit Monaten, der Konjunktur mit einer grosszügigen Geldversorgung wieder auf die Beine zu helfen. Das freut die Anleger und lässt die Aktienkurse weiter steigen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von H.Bernoulli, Zürich
    Vom Geldregen der Notenbanken profitieren in erster Linie die Banken, die Finanzindustrie und die Reichen, welche als erstes das "neue" Geld umsetzen können - wenn die Preise noch tief sind. Für über 90% der Bevölkerung steigen die Preise (Mieten, Boden, Ressourcen, Lebensmittel usw.) mehr, als sie vom "neuen" Geld je profitieren werden. Die aktuelle expansive Geldpolitik ist eine unglaubliche Umverteilung zu Gunsten der Finanzindustrie und der Reichen auf Kosten der Allgemeinheit.
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  • Kommentar von Frédéric Weil, Adliswil
    Am Beispiel des SMI kann gezeigt werden, wie stark relativiert die Aussage eines sog. Allzeithöchst ist: Von den 20 SMI Titel befinden sich 9 auf etwa halber Strecke oder tiefer zu deren Allzeithöchst. Der SMI machen vor allem Nestlé, (21.45%), Novartis (19.20%) und Roche (17,74%) aus. Also total 58.39%. Smit ist der SMI primär das Mass dieser drei Firmen und keineswegs ein Mass der CH Wirtschaft. Folgedessen ein total überholtes und verfälschendes Instrumentariuum.
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  • Kommentar von R.käse, Zürich
    Super! Da ist wieder viel warme Luft mit Potential nach unten. Der nächste Chlapf ist nicht mehr weit und die Welpolitik hatte die Eier nicht das Casino zu schliessen. Die grosse Masse wird wieder bezahlen weil Sie das gewurstel akzeptiert, richtig so.
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