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Wirtschaft Europas Wirtschaft auf dem Weg aus der Krise

Die Börsen sind gut ins neue Jahr gestartet, Europas Krisen-Staaten kommen wieder billiger zu Geld. Befindet sich Europa auf dem Weg aus der wirtschaftlichen Krise?

Gute Nachrichten für Italien: Das Land erhält wieder zu attraktiveren Zinsen neues Geld. Am Freitag konnte es erstmals seit beinahe drei Jahren wieder Anleihen verkaufen, deren Zins unter zwei Prozent liegt.

Und auch für andere krisengebeutelte Länder Südeuropas läuft es wieder besser. Diese Beobachtung macht Christian Gattiker, Finanzmarkt-Fachmann bei der Bank Julius Bär: «Es ist viel Sicherheit zurückgekommen, dass diese Länder in absehbarer Zeit in der Lage sein werden, ihr Schulden zu bedienen», sagt er gegenüber SRF.

Dafür gäbe es mehrere Gründe, so der Finanzmarkt-Fachmann. Zum einen habe die Europäische Zentralbank (EZB) deutlich zu verstehen gegeben, dass sie am Euro festhalten will.

Zudem nimmt die neue Bankenunion den Druck von Ländern wie Spanien und Italien, die vor allem unter der Last ihrer maroden Banken leiden. Gattiker sieht die Europäische Union damit auf dem richtigen Weg – nun dürfe sie von diesem aber auf keinen Fall wieder abweichen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Solange Leute in China in einem Monat nicht viel weniger verdienen als wir hier in einer Stunde, kann sich Europa - nach gesundem Menschenverstand - UNMÖGLICH auf dem Weg AUS DER KRISE befinden - um das zu erkennen, braucht man nicht studiert zu haben. Es kann nur eine Lösung geben, siehe: WO IST UNSER GELD. Wahrscheinlich ist Kollaps aber nicht mehr aufzuhalten, was jedoch Tumult, Chaos und vermutlich sogar Krieg bedeutet. 中国在这里, 我们来了!Zhōngguó zài zhèlǐ, wǒmen láile...
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  • Kommentar von franz schleiniger, montecatini/italien
    Marode Banken in Italien sind bei weitem nicht das einzige Uebel. Die Korruption, Klientelschaft, Bürokratie, kranke Justiz und vor allem der fehlende Wille zur Aenderung sind ein Hindernis zum notwendigen Wachstum der Wirtschaft. Der von der EU gelobte Monti hat alles gemacht um die Wirtschaft weiter zu blokieren. Nun vor den Wahlen irrt er umher wie ein aufgescheuchtes Huhn und sucht das rettende Nest.Italien ist noch lange nicht auf dem rechten Weg.
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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    Mit Gelddrucken und Sozialisierung der Schulden wurden die Probleme nicht gelöst, sondern nur in die Zukunft verschoben. Es bleibt ein Rätsel, wie die immer noch zunehmenden Schuldenberge - vor allem der maroden Finanzinstitute - abgetragen werden sollen. Siehe: "Eurokrise: Staatsverschuldung 1950 - 2011 - Generationenvertrag ade - Hans Werner Sinn". Sinn sieht ein Schuldentilgungsbedarf bei maroden europäischen Finanzinstituten von über 10'000 Mrd.
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