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Wirtschaft Flughafen Stansted wechselt den Besitzer

Die britische Wettbewerbsaufsicht hat durchgegriffen. Weil die Heathrow Airport Holdings zu viele Flughäfen betreibt, musste sie London-Stansted verkaufen. Neuer Besitzer ist die Manchester Airports Group.

«Welcome to Stansted Airport» steht auf dem Gebäude des Flughafens London-Stansted (reuters/archiv)
Legende: Die britischen Wettbewerbsaufseher haben den Verkauf des Flughafens London-Stansted angeordnet. Reuters/Archiv

Grossbritanniens viertgrösster Flughafen, London-Stansted, wechselt für 1,5 Milliarden Pfund (2,23 Milliarden Franken) den Besitzer.

Die bisherige Betreiberin Heathrow Airport Holdings tritt Stansted an die Manchester Airports Group ab. Die Manchester Airports Group (MAG) betreibt bereits die Flughäfen Manchester, East Midlands und Bournemouth. Der Wechsel bei Stansted soll bis Ende Februar umgesetzt werden.

Der Flughafen Stansted ist besonders bei Billiglinien beliebt, unter anderem dem irischen Anbieter Ryanair. Stansted zählt jährlich rund 17,5 Millionen Passagiere und mehr als 131'000 Flüge.

Wettbewerbsaufsicht griff ein

Vier britische Flughäfen werden noch von der Heathrow Airport Holding betrieben: Heathrow, Gatwick, Aberdeen und Glasgow. Zuvor waren es sieben. Deshalb griff die britische Wettbewerbsaufsicht ein und ordnete Verkäufe an.

Die Heathrow Airport Holdings, früher bekannt unter dem Namen BAA, hatte Gatwick im Herbst 2009 für 1,5 Milliarden Pfund an den US-Investor Global Infrastructure Partners veräussert. Auch Edinburgh wurde wie vorgeschrieben verkauft. Gegen die Abgabe von Stansted hatte sich die Betreiberin in einem langwierigen Verfahren gewehrt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Kevin Gründler, Untersiggenthal
    Und England ist in der EU? Die können also noch ihren eigenen Markt regulieren? Und die Schweizer? Die jammern nur noch, dass sie alle Rechte an die EU verlieren. Aber die geben sie aktiv ab, indem sie täubelen und gerne ihre Spielzeuge mit niemandem teilen möchten. Ich finde es gut, dass die EU jetzt Druck aufsetzt gegen den Opportunismus der einer einigermassen normalen Rechtsauffassung nicht mehr entspricht.
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