IWF: Wirtschaft der Industrieländer wächst

Die Wachstumsdynamik durchlebt aktuell einen Wandel. Während alte und neue Welt zulegen, schwächeln die Schwellenländer.

Der wesentliche Wachstumsimpuls für die Welt werde auf kürzere Sicht aus den USA kommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Internationale Währungsfond (IWF) in einem vertraulichen Papier. Auch die Wirtschaft in der Eurozone werde wieder zulegen, während sich das Tempo in wichtigen Schwellenländern verlangsamt habe.

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Rezession beendet

Das Wirtschaftswachstum in den 28 EU-Staaten war im 2. Quartal 2013 höher als bisher angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber dem 1. Quartal um 0,4 Prozent. Die seit Herbst 2011 anhaltende Rezession ist damit beendet. Das stärkste Wachstum gab es mit +1,1 Prozent in Portugal. Das Schlusslicht bildete Zypern mit -1,4 Prozent.

«Blickt man nach vorne, so werden sich die wirtschaftlichen Aktivitäten behutsam verstärken. Das globale Wachstum wird 2014 über dem von 2013 liegen», formulierten die IWF-Experten.

Weniger Wachstum in Schwellenländern

In den USA und in Japan wachse die Wirtschaft aktuell im erwarteten Masse. Im Euro-Raum werde es auch im Sommer weiter aufwärts gehen. 2014 werde die Haushaltspolitik die Wirtschaft nicht mehr so stark bremsen wie derzeit. Allerdings belaste die andauernde Krise in den Ländern am Rande des Euro-Raums.

In den Schwellen- und Entwicklungsländern habe das Wachstum an Kraft eingebüsst. Der IWF-Stab ist nach eigenen Angaben dabei, seine Wachstumserwartungen für diese Länder zurückzunehmen.