Nestlé verdient 2013 etwas weniger

Der weltweit grösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat im vergangenen Jahr mehr verkauft, aber etwas weniger Gewinn erzielt. Der Umsatz legte um 2,7 Prozent auf 92,2 Milliarden Franken zu. Der Nettogewinn sank leicht auf 10 Milliarden Franken.

Das Nestlé-Logo. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Analysten hatten von Nestlé mehr erwartet. Keystone

Ein schwächeres Wachstum in den Schwellenländern hat den Nahrungsmittelkonzern Nestlé gebremst. Der Gewinn des Weltmarktführers sank leicht auf 10 Milliarden Franken, wie Nestlé mitteilte.

Umsatz steigt

Zusatzinhalt überspringen

9,3 Millionen für Bulcke

Nestlé-CEO Paul Bulcke erhält für das abgeschlossene Jahr 2013 eine Gesamtentschädigung von 9,3 Millionen Franken. Damit verdiente er etwas weniger als im Vorjahr, als er knapp 10 Millionen Franken erhielt.

Doch die Produkte des weltgrössten Nahrungsmittelkonzern Nestlé haben sich auch im vergangenen Jahr gut verkauft: Der Umsatz stieg um 2,7 Prozent auf 92,2 Milliarden Franken. Den Rückgang des Gewinns begründet Nestlé mit Anpassungen beim Portfolio sowie mit Währungskursen.

Der Konzern bezeichnet das vergangene Geschäftsjahr in der Mitteilung als herausfordernd. 2014 werde ebenso sein. Nestlé rechnet daher mit ähnlichen Ergebnissen. Analysten hatten 2013 mit einem Umsatz von gut 93 Milliarden und einem Gewinn von 10,7 Milliarden Franken gerechnet.

Nestlé will weiter wachsen

1:48 min, aus HeuteMorgen vom 13.02.2014

Übernahme von Galderma

Langfristig will der Konzern seine Position noch ausbauen und mit gesunder Nahrung und Wellnessprodukten noch mehr Boden gewinnen. Neu wird der Konzern sich auch auf das Gebiet der spezialisierten medizinischen Hautpflegeprodukte konzentrieren. Audio "Nestlé will weiter wachsen" abspielen. Audio "Nestlé will weiter wachsen" in externem Player öffnen. Audio

Hierzu wurde Nestlé Skin Health gegründet. Anfang Woche hatte Nestlé bekanntgegeben, den Hautproduktehersteller Galderma zu übernehmen. Bisher hatte der Konzern dieses Unternehmen zusammen mit L'Oréal als Joint Venture geführt.