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Wirtschaft Schweizer Flughäfen: Mehr Passagiere bei weniger Flügen

In der Schweiz wird so viel geflogen wie noch nie: Die drei grössten Schweizer Flughäfen Zürich, Genf und Basel haben im vergangenen Jahr neue Passagierrekorde verzeichnet.

Flughafen Zürich im Hintergrund, im Vordergrund sind Swiss-Flieger.
Legende: Die wichtigste Airline am Zürcher Flughafen war die Swiss. Keystone

Mit Abstand am meisten Menschen sind ab Zürich geflogen: Knapp 25 Millionen waren es im vergangenen Jahr – das ist ein Plus von 0,3 Prozent.

Die grösste und wichtigste Airline am Flughafen in Zürich ist dabei die Swiss: Ihr Marktanteil betrug knapp 57 Prozent, gefolgt von Air Berlin (5,5 Prozent), Edelweiss Air (3,7 Prozent), Lufthansa (3,6 Prozent) sowie British Airways (2,1 Prozent).

Auch der Flughafen Genf erzielte im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis, nachdem dort die beiden wichtigsten Fluggesellschaften Swiss und Easyjet ihr Angebot ausgebaut haben, stieg die Passagierzahl auf zirka 14,4 Millionen.

Mehr Passagiere – aber nicht mehr Flüge

2013 wurde auch ab dem Flughafen Basel-Mülhausen mehr geflogen. Rund 5,8 Millionen oder ein Plus zehn Prozent. In Basel dominiert der Billigflieger Easyjet, der über die Hälfte der Passagiere transportiert.

Bei diesen Rekordresultaten für die Schweizer Flughäfen ist eine wichtige Tendenz zu beobachten: Trotz mehr Passagieren gibt es nicht mehr Flüge.

Die Flugzeuge sind im Durchschnitt grösser geworden und gleichzeitig besser ausgelastet. Deshalb ging die Zahl der Starts und Landungen zum Beispiel in Zürich um knapp drei Prozent zurück

Marktanteile der Fluggesellschaften in Zürich

(Quelle: SDA)
FluggesellschaftMarktanteil
1. Swiss57 Prozent
2. Air Berlin5,5 Prozent
3. Edelweiss Air3,7 Prozent
4. Lufthansa3,6 Prozent
5. British Airways2,1 Prozent