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Wirtschaft Schweizer Franken sackt nach SNB-Entscheid ab

Der Schweizer Franken hat sich nach der Ankündigung von Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) deutlich abgeschwächt. Er bewegte sich am Morgen in der Nähe von 1,21 Franken. Gegen Mittag schwächte sich der Effekt ab. Der US-Dollar notiert derweil bei der Marke von 0,97 Rappen.

Der Schweizer Franken hat sich nach der Einführung von Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) deutlich abgeschwächt.

Klebte der Euro-Franken-Kurs seit rund einer Woche an der von der SNB gesetzten Untergrenze von 1,20, schoss er in einer ersten Reaktion bis auf 1,2093 hoch.

Er fiel um die Mittagszeit aber wieder etwas zurück auf zuletzt 1,2044. Der US-Dollar kletterte derweil über die Marke von 98 Rappen und erreichte im Tageshoch 0,9836. Um die Mittagszeit notierte er um 0,97875 Rappen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Ich mach mir keine Sorgen um die Schweiz auch nicht um die Negativzinsen. Entscheidend ist wann sich die EU mit Russland an den Tisch sitzt und Kompromisse sucht. Wie gesagt das Problem ist ein Globales und geht auch von Amerika aus. Zum Glück gibt es ein paar Menschen die diese Zusammenhänge verstehen. Es braucht eine Währungsreform mit oder ohne Krieg.
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    1. Antwort von Charles Halbeisen, Bronschhofen
      "Mit oder ohne Krieg" : ist doch ein gewichtiger Unterschied....
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    2. Antwort von Rolf Künzi, Winterthur
      Allerdings: Die Frage ist nur wie oft wir dieselben Fehler wiederholen müssen. Es gibt dann eine Zeit wo das Ganze eine Eigendynamik annimmt. Das ist ja auch der Grund weshalb ich hier ab und zu was reinschreibe. Laotse hat ja sein Tao The King beim verlassen der Landesgrenzen geschrieben weil er den Krieg voraus sah, er wurde gezwungen etwas zu schreiben, ansonsten wüssten wir gar nichts von ihm. Wir sind noch ein gutes Stück davon entfernt, aber es wird langsam Zeit zu handeln.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen, Bronschhofen
    Das Pulver ist verschossen. Es geht nicht lange, und der Kurs für den CHF steigt wieder. Aber im Inland verlieren die Kleinsparer ihr Erspartes. Nicht morgen und übermorgen, aber sicher in 1-2 Jahren.
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  • Kommentar von Christina Bernegg, Horw
    Genau das ist der Zweck der Sache,alle Kurse abzuschwächen damit der Dollar wieder hochgeht.Die EZB hat den EU-Staaten diese miessen Spielchen schon angekündet,aber ausgerechnet die Schweiz ist der Vorreiter und setzt es um,obwohl sie kein EU-Mitglied ist.Dann wird es doch so sein,wenn in Brüssel einer hustet,bekommt ganz Bern die Krippe. Meine Angst wird immer grösser,denn ich glaube,dass es bitterböse enden wird.
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    1. Antwort von M.Müller, Zürich
      @Zum Absichern der Risiken braucht es gemäss BR EWS kein Gold in der Nationalbank. Vielleicht könnte EWS noch erklären wie ein Land nach einem Kapitalschnitt oder einer Staatspleite mit leeren Säcken wieder aufsteht. Aber es spielt keine Rolle, die Schweizer checken das erst wenn Sie drin sind.
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    2. Antwort von Kurt Bührer, Engelburg
      Salü Christina Was hast du denn für Alternativen? Vielleicht auf ewige Zeiten Euro und USD kaufen und kaufen und kaufen....? Oder den Franken so ansteigen lassen, dass er für Spekulanten noch viel interessanter wird? Oder?
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