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Wirtschaft Schweizer Wirtschaft tritt auf der Stelle

Der erhoffte Befreiungsschlag ist das nicht: Im Gegenteil, das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2016 dümpelt praktisch auf der Stelle. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,1 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft mitteilte. Gestützt wurde das BIP vom privaten Konsum und dem Bau.

Legende: Video Seco: Privater Konsum als Stütze abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 01.06.2016.

Im ersten Quartal legte das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um gerade mal 0,1 Prozent zu, und hat damit praktisch stagniert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs die die Schweizer Wirtschaft um 0,7 Prozent.

Allerdings ist dieser Vergleich nur bedingt aussagekräftig, weil ins erste Quartal 2015 der Frankenschock fällt. Nachdem die Schweizer Nationalbank im Januar 2015 den Mindestkurs gegenüber dem Euro aufgehoben hatte, war das reale BIP im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken.

Private Ausgaben als Motor

Auf der Verwendungsseite zeigt sich, dass im ersten Quartal 2016 vor allem die Konsumausgaben der privaten Haushalte mit 0,7 Prozent das Wachstum gestützt haben, während die Konsumausgaben des Staates rückläufig waren, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mitteilte.

Das breit abgestützte Wachstum durch den privaten Konsum wurde vor allem durch die Bereiche Gesundheit, Wohnen und Energie getrieben. Für Bekleidung und Schuhe hingegen haben die privaten Haushalte weniger ausgegeben.

Banken und Gastgewerbe im Minus

Die Produktionsseite des BIP zeigt, dass sich im ersten Quartal der Handel leicht erholt hat (+0,3 Prozent). Zudem wirkten das verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und das Gesundheits- und Sozialwesen stützend.

Deutliche Rückgänge verzeichneten hingegen die Finanzdienstleistungen (-3,0 Prozent) und das Gastgewerbe (-2,1 Prozent). Ebenfalls rückläufig waren die Bereiche Erziehung und Unterricht sowie öffentliche Verwaltung.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Stephanie Hunziker (St. Hunziker)
    Die Wirtschaft sollte doch froh sein das es gleichbleibend ist und nicht nach unten zeigt! Hat die Wirtschaft zu wenig Geld?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Natürlich, unsere Generation kann von Wachstumsirrsinn sprechen, wir haben Ihn eingeführt und gut davon gelebt. Von den Jungen zu erwarten das Sie darauf Verzichten müssen ist einfach gesagt. Wir haben ja unsere Schäffchen im Trockenen. Ich Glaube da mischen wir uns lieber weniger ein und lassen die Jungen machen. Das wird vielen schwer fallen, besonders denen die gerne bestimmen möchten wie andere Leben sollen. Ich Diskutiere auch gerne, aber Entscheiden sollen die Jungen, es ist Ihre Zukunft.
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    1. Antwort von Franz NANNI (Aetti)
      Die haben ja nicht weniger denn wir hatten... aber dafuer stetig ...eine solide "Stagnation" ist besser als ein kommender Kolaps.. wegen "Ueberfressen"
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Oberflächlich gesehen haben Sie Recht Herr Nanni, aber nur Oberflächlich, seit über 30 Jahren nimmt die Mittelschicht ab, Sie besteht nur noch in unserer Fantasie, die meisten sind hoch Verschuldet. Wir haben schon lange kein Wachstum mehr, sondern nur eine Wachsende Schuldenwirtschaft! Unsere Generation darf sich nicht herausreden, denn wir sind die dieses Angebot den Jungen anbieten und gelernt haben!
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Mal 3 die sich einig sind, gutes Gefuehlman ist nicht allein!
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