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Wirtschaft Sunrise hat Grosses vor

Der Telekom-Anbieter Sunrise will dieses und nächstes Jahr eine halbe Milliarde Franken in die Infrastruktur investieren. Der grösste Teil fliesst in das Mobilfunknetz, wie der neue Chef Libor Voncina der «SonntagsZeitung» sagte.

Grossaufnahme von mehreren Kabeln
Legende: Die Infrastruktur von Sunrise soll verbessert werden. Keystone

Sunrise will laut Voncina nicht nur in die Infrastruktur investieren, sondern auch Verbesserungen beim Kundenservice erreichen. Zeitgleich werden die Preise weiter sinken. «Nicht nur die Preise für Gespräche, auch die Datenpreise gehen zurück. Pro Jahr sinken die Preise sicher drei Prozent», sagt Voncina im Interview der «SonntagsZeitung».

Der gebürtige Slowene ist seit Mitte Januar Chef von Sunrise. Er verfüge – anders als sein Vorgänger – nicht über einen befristeten Vertrag. «Wenn man einen Job wie diesen annimmt, erfordert das die volle Aufmerksamkeit. Das ist zeitlich nicht limitiert», so Voncina.

Er wolle nun wieder Ruhe in das Unternehmen bringen, nachdem sich das Personalkarussell stark gedreht hatte. «Ich habe vor, mit den bestehenden Leuten zu arbeiten.» Ein weiterer Stellenabbau sei nicht geplant, nachdem Sunrise in einem Sparprogramm bereits 140 Arbeitsplätze gestrichen hat.

Legende: Video «Sunrise streicht 140 Stellen» abspielen. Laufzeit 1:42 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.10.2012.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene zelgeZ, 6370 Stans
    Mobilfunkanlagen, wo keine nötig sind.
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Bin schon seit Jahren bei Sunrise und kann sagen, es gibt keinen günstigeren Anbieter mit trotzdem guter Leistung. Weniger Ausfälle, besserer Empfang (zumindest da wo ich mich aufhalte) und deutlich weniger Kosten als bei Swisscom. Einziger Störpunkt: der Helpdesk sitzt irgendwo verteilt in Deutschland (ist aber trotzdem kompetent und freundlich, zumindest freundlicher als die schweizer Gören letztes Jahr). Solange Swisscom ihre Preise nicht um 50% senkt, kommt ein Wechsel nicht in Sicht ;-)
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