Rückzug aus Beratergremium Uber-Chef kündigt Trump offenbar die Gefolgschaft

Uber-Chef Travis Kalanick Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Uber-Chef Travis Kalanick will den Einreisestopp für Muslime aus sieben Ländern nicht einfach so hinnehmen. Reuters

  • Uber-Chef Travis Kalanick hat offenbar ein Beratergremium des neuen US-Präsidenten Donald Trump verlassen.
  • Grund für den Rückzug des Spitzenmanagers sei der temporäre Einreisestopp für Menschen aus sieben muslimischen Ländern in die USA. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
  • In einem E-Mail an seine Mitarbeitenden führte Uber-Chef Kalanick denn auch ins Feld, dass der Einreisestopp viele unschuldige Menschen treffe.

Für diesen Freitag hatte Trump ein Treffen mit den Chefs grosser US-Konzerne geplant. Neben den Managern von General Motors, IBM, Walt Disney, der Grossbank JP Morgan und der Beteiligungsgesellschaft Blackstone sollte an diesem Treffen auch der Uber-Chef Kalanick teilnehmen.

Kritik kommt auch von Apple

Sie alle gehören einem Beratergremium an, mit dem sich Trump regelmässig über Wirtschaftsfragen austauschen will. Nun kehrt Kalanick diesem Gremium den Rücken. Allerdings kritisierten das Einreise-Dekret auch Apple, Amazon und Netflix scharf.