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Schutz vor Beamten Uber gibt Einsatz einer umstrittenen Software zu

Uber gerät unter Druck.
Legende: Der Fahrdienst Uber setzt eine umstrittene Software ein. Keystone
  • Uber hat die Verwendung einer geheimen Software eingeräumt.
  • Mit dem Programm «Greyball» sollen Fahrer des US-Fahrdienstvermittlers vor unliebsamen Methoden der Konkurrenz und Polizeikontrollen bewahrt werden.

«Dieses Programm weist Anfragen von betrügerischen Nutzern ab, die unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen verletzen», sagte ein Uber-Sprecher auf Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der «New York Times».

Das Programm richte sich gegen Personen, welche die Uber-Fahrer körperlich attackieren wollten und «Wettbewerber, die unsere Arbeit stören wollen, oder Gegner, die bei 'Undercovereinsätzen' mit den Behörden unter einer Decke stecken, um unseren Fahrern eine Falle zu stellen».

Die «New York Times» hatte berichtet, die Software sei in mehreren Ländern verwendet worden – und dazu genutzt worden, Beamte der Aufsichtsbehörden mit Hilfe gesammelter Daten zu markieren oder als Mitarbeiter der Stadt kenntlich zu machen. Uber soll zudem Polizisten und Ordnungskräfte mithilfe ihrer Kreditkarten herausgefiltert haben. Teil der Taktik sei es, Regierungsgebäude in der Kartensoftware der Fahrer als Sperrgebiete zu markieren.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Uber ist moderne Sklaverei. Alles und jedes ans Internet anzuhängen ist sowieso nicht sehr schlau, Fortschritt ist das meist missverstandene Wort in unserer Gesellschaft. Fortschritt wird als "besser" verstanden, muss es aber nicht unbedingt sein. So sind wir mit dem Fortschritt von vielem fortgeschritten, was eigentlich gut war. Seit dem sogenannten Fortschritt ist sauberes Wasse, saubere Luft, Stille, Dunkelheit und vieles mehr zum Luxus geworden. Uber ist Fortschritt aber sehr problematisch.
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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
    Entweder ist die Software nach Gesetz erlaubt in der Schweiz oder sie ist verboten dann hat die Polizei einzuschreiten , dafür haben wir Sie auch , dann ist allen anderen Taxifahrerinnen genüge getan.
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  • Kommentar von Ueli Lieberherr (UL)
    Mit jeder Meldung über Uber wird mir übel. Es ist ganz einfach: Uber gehört verboten. Es sollen für alle Anbieter die gleichen Regeln gelten (Ausrüstung der Fahrzeuge, Fahrausweis, Ruhezeitgesetz usw.) Diese Meldung zeigt doch, Uber handelt wie früher die Wegelagerer: Alles ist erlaubt.
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    1. Antwort von Verena Casagrande (Verena Casagrande)
      Uber kann und darf anscheinend alles, ein Schweizer könnte sich solches nicht erlauben. Anscheinend gelten die Gesetze für ausländische Firmen nicht.
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