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Wirtschaft Übers Scheitern sprechen

Sprecht übers Scheitern! SRF hat sich mit der Mission aufgemacht, Menschen zum Reden zu bringen, die sich verschätzt haben. In diesen Geschichten liegt grosses Lernpotenzial. Sie gehören zum Leben – denn Erfolg ist die Ausnahme, Misserfolg die Realität.

Am Swiss Economic Forum erzählten Unternehmer ihre Geschichten – Geschichten der Rückschläge, Geschichten der Erkenntnis, dass man manchmal Dinge so ganz falsch einschätzt. So wollte Heinz Karrer als ehemaliger Axpo-CEO ein Biomassekraftwerk bauen lassen und scheiterte am Widerstand der Bevölkerung. Oder Marco Illy: Er scheiterte in jungen Jahren genau in dem Bereich, in dem er heute grosse Verantwortung trägt: Illy ist Chef des Schweizer Investment-Bankings der Credit Suisse.

Dass die Erfolgskurve nicht steil nach oben geht, ist das Normalste der Welt. Ungewöhnlich wäre das Gegenteil. Und doch war es kein Leichtes, den Unternehmern ihre Erzählungen zu entlocken.

«In dem Moment wollte ich sterben»

Legende: Video Die Angst des Künstlers vor dem Scheitern abspielen. Laufzeit 05:54 Minuten.
Aus Kulturplatz vom 08.06.2016.

Nicht nur in der Geschäftswelt ist alltäglich, erkennen zu müssen, dass man etwas falsch eingeschätzt hat. Künstler komponieren einen Song, designen ein Kunstwerk – und dann gefällt es dem Publikum nicht. Wie es sich im Rampenlicht scheitert, haben Michael von der Heide, Jaël und Beat Schlatter im «Kulturplatz» erzählt.

So habe Michael von der Heide gemerkt, dass er stärker aus Niederlagen hervorgehe: «Es hat mir immer den Rücken etwas gerader gemacht.»

Eigentlich sind das Erfahrungen, die erzählenswert sind.

Fuckup-Nights

Fuckup-Nights
Sachte beginnt sich auch in der Schweiz die Erkenntnis durchzusetzen, dass Rückschläge für Erfahrungen sorgen, aus denen andere lernen können. So gibt es nun auch hierzulande so genannte «Fuckup-Nights» – Abende in lockerer Atmosphäre, in denen Unternehmer vom Scheitern berichten. Das Wirtschaftsmagazin «ECO» besuchte ein solches Event.
Link: www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/mut-zum-fehler-warum-wir-ueber-unsere-fuckups-sprechen-sollten

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Endlich! Das Scheitern ist eines der wichtigsten Elemente der Lebensschule, wird aber spätestens in der Schulzeit durch Bestrafung stigmatisiert. - Für alle wäre es entscheidend, auch aus dem Scheitern des Anderen zu lernen. Stattdessen befinden wir uns in einem Stadium, in dem wir lieber unser Scheitern mit dem "grösseren Scheitern" des Anderen relativieren. (In Fällen wie Karrer ist es eine Reinwaschung des Täters in der Rolle des Richters. Das beruhigt, bringt aber niemanden weiter.)
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  • Kommentar von Alex Kramer (Kaspar)
    Dass gerade Herr Karrer als erfolgreicher Unternehmens- und Verbandsführer (...) für dieses delikate Thema den Kopf herhalten will, werte ich eher als Masochismus denn als Aufarbeitung seines Wirkens, seine Verantwortung zurückweisend. Ist das eine neue Form der Lobby beim Volk, sich mit Asche auf dem ergrauten Haupt unterwürfigst einzuschleimen, bevor dasselbe Volk dann die Zeche der nicht geäufneten AKW-Rückbaufonds gerade stehen wird? Der Herr wird sich einmal duschen und dann weiter im Text.
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  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    Erfolg haben Menschen, die trotz vieler Niederlagen niemals aufgegeben haben....
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