Umsatzsprung bei Lonza

Der Basler Chemieriese Lonza hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Umsatz gemacht – vor allem dank einer Übernahme in den USA. Auch beim Reingewinn steht für 2012 ein Plus in den Büchern.

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Bildlegende: Lonza-Standort in Visp: Auch für 2013 erwartet der Konzern ein Plus bei Umsatz und Gewinn. Keystone

Der Chemiekonzern Lonza hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr deutlich ausbauen können. Er stieg – vor allem dank der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Arch – um knapp 46 Prozent auf rund 3,9 Milliarden Franken. Analysten hatten im Vorfeld mit einem leicht tieferen Umsatzplus gerechnet.

Auch der Reingewinn des Basler Konzerns stieg – allerdings nicht im gleichen Umfang wie der Umsatz. Insgesamt verdiente Lonza 182 Millionen Franken und damit fast ein Fünftel mehr als im Jahr zuvor.

Beim operativen Ergebnis legte der Konzern um rund 28 Prozent auf 335 Millionen Franken zu. Auf vergleichbarer Basis – also ohne das Wachstum durch Arch –  fiel das Ebit rund 15 Prozent höher aus als 2011.

Grosser Schuldenberg

Lonza schiebt weiterhin einen grossen Berg Schulden vor sich her: Zwar konnte er im vergangenen Jahr leicht abgebaut werden, der Schuldenstand beläuft sich aber weiterhin auf rund 2,3 Milliarden Franken.

Für 2013 erwartet Lonza ein weiteres Wachstum bei Umsatz und Gewinn. Der Schuldenabbau soll wie geplant vorangetrieben werden. Rund 300 Millionen Franken sind für neue Investitionen vorgesehen.