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Wirtschaft US-Notenbank erteilt CS-Bankern Berufsverbot

Die USA greifen gegen fehlbare Geldinstitute und deren Angestellten weiter hart durch. Jetzt hat es Banker der CS getroffen.

Die US-Notenbank Fed hat ein Berufsverbot gegen fünf frühere Angestellte der Grossbank Credit Suisse ausgesprochen. Der Grund sei, dass diese ehemaligen Private Banker und Senior Manager US-Bürgern geholfen hätten, Steuern zu hinterziehen.

Die Strafe steht im Zusammenhang mit dem Schuldeingeständnis und der Milliardenbusse der CS in der Affäre im letzten Mai. Die Fed begründet die Berufsverbote damit, dass die Weiterarbeit dieser Personen in einer Bank das Vertrauen in ein solches Institut beeinträchtigen würde. Das Berufsverbot gilt zeitlich unbegrenzt, ausser die Verfahren gegen die Betroffenen werden eingestellt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Telmo, 8807 Freienbach
    Ich wusste gar nicht, dass die CS eine Agentur der FED ist. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass diese Bank, die ich gar nicht kenne, einer ehemals eigenständigen Schweizer Bank Bussen verhängen kann und deren Mitarbeiter mit einem lebenslangen Berufsverbot belegt. Politiker scheint das auch nicht zu stören, man hat wohl andere Interessen. Dem Machthunger der USA werden keine Grenzen gesetzt.
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    1. Antwort von C. Szabo, Thal
      Es ist gut, dass Betrüger bestraft werden. Leider werden in den USA meistens nur Mitarbeiter von nicht US-Firmen so effizient verfolgt und verurteilt. Die Angestellten der eigenen Branche dürfen die gleiche Geschäftsstrategie in den USA und vor allem im Ausland ungestraft ausüben. Die USA und ihre Eliten sind eben gleicher als andere. (schwächere) Länder.
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    2. Antwort von Thorsten Franke, Meilen
      Es geht in einem solchen Fall um die US-Tochter der CS, ein in den USA registriertes und dort als Bank zugelassenes Unternehmen. Diese unterliegt somit den Regeln der dortigen Bankenaufsicht. Völlig normal. Des Weiteren geht es im Zweifel um ein Verbot der Ausübung von Bankgeschäften für US-Angestellte der US-Tochter auf US-Boden bzw. Ausländer - aber weiterhin US-Tochter auf US-Boden. Dies zu regulieren ist ein gutes Recht der USA. Auch die sind ein souveräner Staat. Wo ist da der Machthunger?
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