Jordan begrüsst die Entwicklung des Frankenkurses

Laut Nationalbank-Präsident Thomas Jordan hat der Druck auf den Schweizer Franken etwas nachgelassen. Wegen der Unsicherheit in der Eurozone sei der Franken noch immer eine sehr hoch bewertete Währung.

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Thomas Jordan über den Franken

0:55 min, aus Tagesschau am Vorabend vom 25.1.2013
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Bildlegende: Thomas Jordan im Interview mit Marianne Fassbind. SRF

«Die Unsicherheit ist in den letzten Wochen etwas geringer
geworden, dadurch hat sich der Franken etwas abgewertet», sagte
Jordan am Rande des World Economic Forum (WEF) in Davos zu Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).
 
Die Frage, ob die Nationalbank den Mindestkurs über die Grenze
von aktuell 1.20 Franken pro Euro anheben werde, lässt Jordan offen.
Es handle sich eben um einen Mindestkurs. Oberhalb könne sich der
Franken frei bewegen. «Aber wir haben immer gesagt, dass wir keine
Massnahme ausschliessen, wenn sie währungspolitisch notwendig ist»,
sagte der SNB-Präsident.
 
Wegen der Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro und den
daraus resultierenden Problemen vor allem für die Schweizer
Exportwirtschaft, hat die Nationalbank im September 2011 einen
Mindestkurs von 1.20 Franken festgelegt. Am Freitagabend kostete ein Euro rund 1.2490 Franken.