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WEF 2016 Über 40 Staats- und Regierungschefs am diesjährigen WEF

Politiker aus aller Welt reisen nach Davos, um gemeinsam Strategien gegen aktuelle globale Probleme zu erarbeiten. Unter den Gästen sind eine Reihe hochrangiger Politiker. Einige aber fehlen – oder wurden wieder ausgeladen.

Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Forums, kündigte heute Morgen am WEF-Hauptsitz in Cologny bei Genf die Teilnahme von mehr als 2500 Spitzenpolitikern, Managern und Wissenschaftlern für die diesjährige Tagung an.

Gemeinsam werden sie vom 20. bis 23. Januar im Alpenkurort Davos über die Herausforderungen der vierten industriellen Revolution debattieren. Auch die erodierende globale Sicherheit als Folge von Terrorismus und Flüchtlingskrise wird ein Schwerpunkt sein.

Legende: Video «Der Ausblick zu den Schwerpunkten des WEF» abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.01.2016.

Aus den USA wird Vizepräsident Joe Biden erwartet. Zugesagt haben neben anderen Regierungschefs auch der britische Premierminister David Cameron sowie der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu und der griechische Regierungschef Alexis Tsipras.

Nordkorea wieder ausgeladen

Zu den grossen Abwesenden zählen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, wie aus der Liste bestätigter Teilnehmer hervorgeht, die das WEF am Mittwoch veröffentlichte. Auch die Staatschefs von China, Russland und Japan werden in Davos nicht zugegen sein

Entgegen ersten Meldungen wird keine nordkoreanische Delegation am WEF teilnehmen. Nach einem Atomtest im Januar lud das WEF das kommunistisch regierte Land wieder aus.

Angesichts der jüngsten Terroranschläge hat die Schweiz mit Tausenden von Soldaten und Polizisten besondere Sicherheitsvorkehrungen für die Beratungen in Davos getroffen.

15 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Schön anzusehen, wie sich die Mächtigen gut verstehen und sich die Tage Auszeit gönnen, um über die Welt zu philosophieren. Das Problem sind offenbar immer mehr die Menschen, die Mitsprache verlangen und sich gegen die Kriege der Herrschenden wehren.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      Ich möchte mich auch nicht mit allen Mächtigen abgeben müssen. Da habe ich doch schon etwas mehr Respekt vor Merkel, die noch nie wirklich öffentlich ausgeflippt ist z.B. punkto Putin.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Forums, kündigte heute Morgen am WEF-Hauptsitz in Cologny bei Genf die Teilnahme von mehr als 2500 Spitzenpolitikern, Managern und Wissenschaftlern für die diesjährige Tagung an." Das WEF könnte man gleich nach China auslagern. Damit drohte Schwab ja mal. Und was da China gleich für ein Millionending aus dem Boden stampfen würde dafür. Es ging um Kritik von Einheimischen in Davos.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      Beim letztjährigen WEF war wahrscheinlich die Eröffnungsrede von Simonetta Sommaruga der beste Teil. Es soll rote Köpfe gegeben haben. Li Keqiang aus China hat nicht mal applaudiert. Dabei hat er doch mal so einen tollen Gastbeitrag verfasst in der NZZ. Das ist eben Pressefreiheit. Auch er darf was schreiben. Zu Li Keqiang gäbe es aber auch in Bezug auf andere Bundesräte noch einiges zu schreiben, aber dazu hat es hier zu wenig Zeichen.
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    2. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      "«Die vierte industrielle Revolution kam über uns, wie ein Tsunami, und sie kann ganze Existenzen verändern», sagte WEF-Gründer Klaus Schwab vor den Medien in Cologny." (aus: http://www.nzz.ch/wirtschaft/viel-prominenz-und-gewichtige-abwesende-1.18676570). Es ist andersrum. Es gab Tsunamis. Und Aufnahmen dazu, wie es sie bisher nicht gegeben hat, weil viele Handy-Videos machten. Dass es einem schier kalt den Rücken runterlief. Das ist ein neues Ding. In der Evolution, nicht "Revolution".
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Das war mal eine gute Veranstaltung. Heute jedoch verschwindet sie in der Bedeutungslosigkeit! Wen interessiert das noch, was hier zusammengeschwatzt wird? Das WEF ist nur noch ein weiterer gesellschaftlicher Anlass derer, die meinen, was zu sagen zu haben. Keiner hört aber mehr hin!
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