Weltbank senkt Prognose für Weltwirtschaft

Die Weltbank hat ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft für dieses Jahr gesenkt. Warum? Rezession in Europa und schwankende Produktion in Schwellenländern.

Ein Wachstum der Weltwirtschaft um 2,2 Prozent: Die Weltbank hat ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum in diesem Jahr reduziert. Im Januar erwartete sie für 2013 noch einen Zuwachs um 2,4 Prozent. Mehr als im letzten Jahr. Damals war die Weltwirtschaft um 2,3 Prozent nach oben geklettert.

Wirtschaft weniger schwankungsanfällig

Hintergrund für das langsamere Wachstum sei zum einen die schwerer als erwartet ausgefallene Rezession in Europa, teilte die Weltbank in ihrem Weltwirtschaftsbericht mit.

Zum anderen würden die grossen Schwellenländer wie China, Brasilien, Indien und Russland, die mit ihrem Wirtschaftsboom jahrelang die globale Konjunktur angetrieben hatten, nicht mehr so stark wachsen wie vor der Finanzkrise.

Die Weltwirtschaft dürfte zwar in der Zukunft weniger schwankungsanfällig sein, aber auch weniger stark wachsen. Das liege weniger an einer mangelnden Nachfrage sondern vielmehr daran, dass das Wachstum in der Vorkrisenzeit stark von einer Blasenbildung befeuert worden sei, so die Weltbank.

Für 2014 rechnet das Institut nun mit einem globalen Wachstum von 3 Prozent, das 2015 auf 3,3 Prozent anziehen soll.