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Schweizer Mem-Industrie: Einbussen im ersten Quartal
Aus Tagesschau vom 15.05.2019.
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Weniger Exporte Schweizer Maschinenindustrie tritt auf der Stelle

Ein schwieriges Marktumfeld und globale Risiken trüben das Geschäft von Schweizer Industriebetrieben.

Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) hat zu Jahresbeginn 2019 einen Dämpfer erhalten. Die Umsätze gingen um 1.1 Prozent zurück und die Auftragseingänge verbuchten gegenüber dem Vorjahreszeitraum gar ein Minus von 5.1 Prozent, wie der Branchenverband Swissmem mitteilte.

Der Rückgang bei den Auftragsvolumen beinhalte allerdings einen gewissen Basiseffekt, da das Volumen der Auftragseingänge in der Vergleichsperiode sehr hoch war. Von der negativen Umsatzentwicklung seien Grossfirmen etwas stärker betroffen gewesen als KMU.

Weniger Maschinen und Elektronik gehen ins Ausland

Die Situation zeigt sich auch in der Exportstatistik. Bis zum dritten Quartal des letzten Jahres entwickelten sich die Exporte von Maschinen und Elektronik im Gleichschritt mit dem Gesamtexport. Seither kann die Industrie nicht mehr mithalten.

Legende:
Schweizer Exporte seit 2017 nominal, indexiert Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung

Für die MEM-Unternehmen verlangsamte sich das Wachstum auf dem europäischen Markt. Besonders betroffen sind Zulieferer der Automobilindustrie. Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher erklärt: «In Deutschland gibt es eine Bewegung weg von traditionellen Antrieben hin zu neuen Mobilitätsformen» und das treffe die Zulieferindustrie in der Schweiz.

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Stefan Brupbacher: «Ein Drittel unserer Firmen hat eine unbefriedigende Marge»
Aus News-Clip vom 15.05.2019.
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Für das Jahr 2019 erwartet Brupbacher eine Seitwärtsbewegung der Branche, allerdings sehe er grosse Risiken in möglichen Handelskonflikten oder der Schuldensituation in einigen EU-Staaten. Sorgen bereitet ihm, dass viele Unternehmen kaum Gewinne machen oder gar Verluste schreiben.

Die Erwartungen der MEM-Unternehmerinnen und Unternehmer für die kommenden zwölf Monate sind verhalten. Gemäss der jüngsten Befragung rechnen 26 Prozent mit steigenden Aufträgen aus dem Ausland. Knapp die Hälfte (49 Prozent) geht von gleichbleibenden Aufträgen aus. Mit sinkenden Bestellungen rechnen 25 Prozent der Unternehmen.

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