Kostenlose Stornierung Wirbelsturm «Irma» fordert die Schweizer Reiseunternehmen

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Hurrikan «Irma» bringt Tod und Zerstörung

3:56 min, aus 10vor10 vom 7.9.2017
  • Mehrere hundert Kundinnen und Kunden von grossen Schweizer Reiseunternehmen befinden sich zurzeit den von Wirbelsturm «Irma» betroffenen Gebieten in der Karibik und in Florida.
  • Während einige bereits evakuiert werden mussten, brechen andere ihren Urlaub ab oder ändern ihre Reiseroute.
  • Die grossen Anbieter bieten derzeit für eine begrenzte Zeitspanne kostenlose Reiseannullierungen oder Umbuchungen an.

Zehn Kunden des Schweizer Reiseanbieters Hotelplan Suisse mussten bereits am Mittwoch von der Insel Key West im Süden Floridas evakuiert werden. Sie setzten ihre Rundreise frühzeitig fort oder traten die Rückreise früher an. Für weitere 30 Kunden in Miami und Florida Keys werde derzeit eine Lösung gesucht.

Kostenlose Stornierungen möglich

Insgesamt befinden sich zurzeit 140 Kunden in den von Wirbelsturm «Irma» betroffenen Gebieten in der Karibik und in Florida; dazu kommen knapp 30 Personen beim Ferienhausvermittler Interhome, teilte Hotelplan Suisse mit. Erst zwei Reisende hätten bisher ihre Reise storniert, sagte eine Sprecherin. Fast gleich viele Reisegäste hat Tui Suisse in der Karibik – die meisten von ihnen in der Dominikanischen Republik. Nur wenige wollten frühzeitig zurückreisen.

Von rund 100 betroffenen Gästen in der Karibik und knapp 50 weiteren in Florida berichten Kuoni und Helvetic Tours. Man stehe mit den Reisenden vor Ort in Kontakt. Zehn Personen nahmen bisher Reiseänderungen oder Annullationen in Anspruch.

Alle drei Unternehmen gaben an, dass Personen, die demnächst eine Reise in das vom Wirbelsturm betroffene Gebiet gebucht haben, diese zurzeit kostenlos umbuchen oder gegebenenfalls stornieren können. Dieses Angebot ist abhängig vom Reiseziel zeitlich begrenzt.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Irma braust über die Karibik hinweg

    Aus Tagesschau vom 7.9.2017

    Der Hurrikan Irma hat in der Karibik schwere Schäden angerichtet. Mindestens zehn Personen sind ums Leben gekommen. Der Sturm nimmt Kurs auf Haiti und Florida.