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11.04.20216964 Ansichtenverfügbar bis 11.05.2021

Die Klimajugend – Plus chauds que le climat

2019 gehen die Jugendlichen in der Schweiz auf die Strasse. Unter ihnen befinden sich Mark, Nina, Léa und Fabio, die Klima-Demos in Biel organisieren. Ihr Engagement ist ideologisch, aber auch persönlich. Diese jungen Menschen spüren die Dringlichkeit der Lage und haben Angst um ihre Zukunft.

Zehntausende von Jugendlichen ziehen weltweit durch die Stadtzentren und fordern in eingängigen Parolen endlich Taten zum Klimaschutz. Auch in Biel hat sich eine Gruppe junger Menschen zusammengetan und trägt ihr Engagement auf die Strasse. Die jungen Aktivistinnen und Aktivisten sind sich der Dringlichkeit einer Verlangsamung der globalen Klimaerwärmung bewusst, während viele ältere ihre Augen vor den Tatsachen verschliessen. Es geht um ihre Zukunft. In grossen Massen, Schulter an Schulter, ohne Masken, ohne soziale Distanzierung fordern sie den Klimaschutz ein. 2019 gingen Bilder dieser grossen Bewegung um die Welt. Heute scheinen die Bilder einer vergangenen Epoche zu entstammen. Im Frühling 2020 legt Corona die Öffentlichkeit still. Kaum mehr Autos auf den Strassen, keine Flugzeuge mehr am Himmel, Schulen geschlossen und vor allem keine Demonstrationen mehr auf den Strassen. Der Shutdown hat den Demonstrationen einen Riegel vorgeschoben. Aber der Wunsch nach Veränderung, die Ideen und die Energie dieser jungen Menschen ist immer noch wach. Die jungen Bewegten müssen für ihren Kampf neue Kanäle suchen. Der Austausch in der Bieler Gruppe wird durch die Corona-Regeln schwieriger. Noch hoffen sie, dass die Gesundheitskrise schlussendlich zu einem neuen Bewusstsein führen wird. Wenn das Virus das Leben herunterfahren kann, warum soll es dann nicht möglich sein, dass die Menschen ihr Verhalten ändern, um die Erde vor den Klimafolgen zu bewahren. Doch schnell folgt die Ernüchterung. Es passiert nichts. Die Menschen wollen nur so rasch als möglich, ohne Einschränkungen, zurück zum Alltag. Der Kampf geht weiter.

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