Dieses Video kann leider nicht abgespielt werden. Inhalte mit Geoblocking können nur in der Schweiz abgerufen werden.Geoblocking: Mehr Informationen
11.10.202015252 Ansichtenverfügbar bis 10.11.2020

No promised land

Seit 1977 wurden in mehreren Evakuierungen über 36'000 afrikanische Juden aus Äthiopien ins gelobte Land nach Israel gebracht. Hier sollten sie ein Zuhause finden. Heute sind sie zwar Bürger Israels, aber eine Heimat haben sie nicht gefunden, denn sie gelten als Bürger zweiter Klasse.

Der Dokumentarfilm von Raphael Bondy, der selbst jüdische Wurzeln hat, thematisiert die Identitätskrise der israelisch-äthiopischen Gemeinschaft am Beispiel von vier jungen äthiopisch stämmigen Israelis. Der Lehrer Benny und die Modedesignerin Lemlem immigrierten mit ihren Eltern nach Israel. Die Aktivistin Inbar und der Stand-up-Comedian Shlomo wurden in Israel geboren. Trotz der Tatsache, dass sie fliessend Hebräisch sprechen und wie alle Israelis den obligatorischen Militärdienst absolvierten, hat sich ihr Traum von Zugehörigkeit nicht erfüllt. Sie warten immer noch auf soziale Anerkennung. Jetzt, nach vermehrten Demonstrationen gegen die Brutalität der Polizei, hoffen sie endlich auf ein neues Leben ohne Diskriminierung.

Mehr von CH:Filmszene

Mehr aus CH:Filmszene

Auch interessant