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07.07.202110281 Ansichtenverfügbar bis 06.08.2021

Britisches Königshaus – Schlacht der Schlagzeilen

Die britische Königsfamilie braucht Journalisten, um ihre Existenz zu rechtfertigen, doch sie mag keine Blicke in ihr Privatleben. Für die britischen Medien, allen voran für die Boulevardblätter, sind die Royals aber ein Riesengeschäft. Nichts verkauft sich besser als ein königlicher Skandal.

Heute reiten die Windsors auf einer Welle positiver Berichterstattung in der Presse, aber das Management der Medien war eine der schwierigsten Herausforderungen der Regierungszeit der Königin. Während ihrer Tour durchs Commonwealth in den 1953/54er-Jahren, als die Medien Hand in Hand mit dem Palast zusammenarbeiteten, wurde ein idealisiertes Bild der Königsfamilie präsentiert. In den späten 1950er-Jahren wurde der Schriftsteller Lord Altrincham öffentlich angegriffen, weil er es gewagt hatte, Kritik an der Königin zu veröffentlichen. Doch Mitte der 1970er-Jahre erregten Prinzessin Margarets ausschweifender Lebensstil und ihr umstrittenes Liebesleben die Aufmerksamkeit der Medien. In den 1980er-Jahren sollte Prinzessin Diana zu einer weltweiten Medienikone werden. Doch als ihre Ehe zerbrach, war das für die Presse ein gefundenes Fressen und ihr späterer Tod trieb die Monarchie in eine tiefe Krise.

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