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03.08.202014733 Ansichtenverfügbar bis 02.09.2020

Britisches Königshaus – Von Prüfsteinen und Schicksalsschlägen

Queen Elizabeth II musste während ihrer Regentschaft einige harte Schläge in Kauf nehmen, oftmals wegen ihrer Familie. Mit ihrer Souveränität und ihrer Standhaftigkeit hat sie die meisten Herausforderungen gemeistert. Doch es gab auch Momente, in denen ihr Urteilsvermögen infrage gestellt wurde.

Von der Katastrophe in Aberfan bis zum Brand des Grenfell-Towers musste die Königin die richtige Balance zwischen Contenance und Emotionen finden. Während ihrer gesamten Regierungszeit hat sie die Rolle der Heilerin und Schlichterin gespielt. Einige der grössten Konflikte, mit denen sie zu kämpfen hatte, fanden in ihrer eigenen Familie statt. Im Jahr 1972 fiel es der Königin zu, eine jahrzehntelange Familienfehde mit ihrem Onkel, dem Herzog von Windsor, zu beenden. Die Königinmutter hatte ihn für den frühen Tod ihres Mannes Georg VI. verantwortlich gemacht. Indem die Queen den Herzog auf seinem Sterbebett besuchte, schloss sie ein schmerzliches Kapitel in der Geschichte der königlichen Familie ab.Das vielleicht herausforderndste Jahr der Regierungszeit der Königin war 1992, ihr sogenanntes Annus Horribilis. Familienskandale, Pressespott und der katastrophale Brand im Schloss Windsor brachten die Monarchin an ihre Grenzen. Dianas Tod im Jahr 1997 markierte einen weiteren Wendepunkt, als die langsame Reaktion der Königin auf die Trauer der Nation die Monarchie zu destabilisieren drohte.

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