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21.01.20215600 Ansichtenverfügbar bis 28.01.2021

Kartoffelvielfalt – Von Pommes bis Papier

«Lorbeer macht nicht satt. Besser, wer Kartoffeln hat» lautet ein altes Sprichwort. Doch die runden Knollen sind nicht nur ein ergiebiges und vielfältiges Lebensmittel, sie sind auch wichtige Rohstoffe in der Industrie. Der Film gibt Einblick über den Alleskönner «Kartoffel».

Die Kartoffelernte ist reichhaltig. Aber nur 60 Prozent der Knollen landen als Pommes Frites, Rösti oder «Gschwellti» auf dem Küchenteller. Denn die Stärke der Kartoffel ist auch eine wichtige Basis für die Herstellung von Klebstoffen, Papier und Textilien. Dank ihr verläuft die Tinte auf dem Druckerpapier nicht. Das Beste am Rohstoff Kartoffelstärke: Er wächst nach. Deutschlands grösstes Anbaugebiet für Kartoffeln ist Niedersachsen. Im Westen des Bundelandes verarbeitet die grösste kartoffelbasierte Stärkefabrik Europas die Knollen. Die Kartoffel hat sich als Grundnahrungsmittel etabliert. Genauso hat sich das Friedrich der Grosse damals vorgestellt. Vor rund 250 Jahren hat er gegen den Hunger den sogenannten «Kartoffelbefehl» erlassen. In dieser würden die Bürgerinnen und Bürger dazu angehalten, Kartoffeln zu pflanzen. Der Film begleitet Kartoffel-Bauern bei ihrer Arbeit und blickt gleichzeitig hinter die Kulissen der modernen Kartoffelindustrie.

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