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23.02.20213982 Ansichtenverfügbar bis 02.03.2021

SOS vom Südpol: Wenn das Eis taut

Die Antarktis gilt als das Ende der Welt. Und über lange Zeit schien sie gegen den Klimawandel resistent zu sein. Doch neuere Satellitenaufnahmen offenbaren das Gegenteil. Das Schelfeis taut.

Es sind die Superlative, die die Antarktis charakterisieren: Sie ist die kälteste, trockenste und stürmischste Region der Erde. Nicht zuletzt deswegen gilt die Eiswelt für Polarforscherinnen und -forscher als eine Art Open-Air-Labor. Unzählige Messstationen registrieren die CO2-Konzentration in der Luft, die Wassertemperatur und die Eisschild- sowie die Packeisdichte. Die zentrale Forschungseinrichtung auf der Antarktischen Halbinsel ist die Carlini-Station. Das Schelfeis in der Antarktis taut. Unzählige Risse durchziehen den kompakten Eispanzer, wärmeres Meerwasser nagt von unten am Eis. Dieser Prozess beschleunigt sich, Expertinnen und Experten sprechen vom «Ground Zero des globalen Klimawandels». Eine verheerende Kettenreaktion beginnt.

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