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11.11.20217387 Ansichten

Das Geheimnis des ewigen Lebens

Unsterblichkeit. Sie ist ein Traum oder Albtraum für uns Menschen. Mehrere Tierarten jedoch kennen bereits erstaunliche Strategien für ein ewiges Leben. Wie können wir Menschen davon profitieren? Besiegen wir wie diese Tiere bald Krebs, tödliche Infektionen oder Verstümmelungen?

Die Amputationskünstler Was «Einstein»-Moderator Tobias Müller mit dem Evolutionsbiologen Lukas Schärer aus der Birs fischt, ist weit mehr als ein simples Würmchen. Der winzige Plattwurm ist ein Phänomen und wichtiges Forschungsobjekt rund um die Unsterblichkeit. Denn er kann, wovon wir Menschen noch träumen: abgetrennte Körperteile neu bilden. Er kann sogar den Kopf inklusive Augen nachwachsen lassen. Das «Einstein»-Experiment zeigt eindrücklich, wie selbst die schlimmsten Verstümmelungen dem Plattwurm nichts anhaben können. Sterben aufgrund von Verletzungen? Für den Plattwurm undenkbar. Die Raumfahrer Bärtierchen sind wohl die einzigen Erdenbewohner, die seit Jahren auf dem Mond leben – oder überleben. Während einer Weltraummission stürzte ihr Raumschiff auf den Mond. Doch gestorben dürften die millimeterkleinen Bärtierchen dabei kaum sein. Denn sie können sich in einen Zustand zwischen Leben und Tod versetzen, in dem sie jahrzehntelang überleben können. Selbst im Weltraum. Tatsächlich konnte der Mensch bereits eine der Überlebensstrategien des Bärtierchens zur Haltbarmachung von Blutkonserven nutzen. Die Krebsresistenten Nacktmulle stellten die Forschenden lange vor ein Rätsel. Sie erkrankten nie an Krebs, nicht einmal, wenn man ihnen Krebs induzierte. Inzwischen ist klar: Ein Molekül schützt sie vor Krebs. Nun arbeitet die Forschung daran, diesen Mechanismus auch für den Menschen nutzbar zu machen. Doch der Weg zur Unsterblichkeit ist für den Menschen trotz allen Verständnisses der Strategien der Tiere noch weit. Und zuerst müssten wir uns so oder so die Frage stellen: Wollen wir überhaupt ewig leben?

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