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30.06.20201493 Ansichtenverfügbar bis 07.07.2020

Rolli Blues – Wenn's wieder mal hart auf hart kommt

Als Zoli und Barba den Auftragskiller Rupaszov kennenlernen, nimmt das Leben der beiden an den Rollstuhl gebundenen Männern eine abenteuerliche Wende. Eben noch wartete Zoli auf eine Wirbelsäulen-OP, nun muss er um sein Leben fürchten, weil die lokale Mafia es auf ihn abgesehen hat. Actionkomödie aus Ungarn. Zoli (Zoltán Fenyvesi) und Barba (Ádám Fekete) sind beste Freunde. Sie teilen sich ein Zimmer in einem Behindertenheim in Ungarns Hauptstadt Budapest. Eines Tages lernen sie den ruppigen Rupaszov (Szabolcs Thuróczy) kennen, ein ehemaliger Feuerwehrmann, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Bald wird klar: Rupaszov verdient sein Geld, indem er für einen lokalen Mafiaboss Leute abknallt. Sein Rollstuhl ist die perfekte Tarnung. Als seine Aufträge komplizierter werden, spannt Rupaszov deshalb Zoli und Barba ein. Wer würde schon zwei Jungs mit Behinderung verdächtigen? Eigentlich wartet Zoli, der wegen seiner verformten Wirbelsäule starke Rückenschmerzen hat, auf eine lebenswichtige Operation. Diese aber kostet Geld und seine Mutter will deshalb Zolis Vater, der die Familie früh verlassen hat, um Geld bitten. Das kommt für Zoli nicht in Frage, er will das Geld für die Operation selbst zusammenbekommen. Dann aber erfährt Rupaszovs Auftraggeber, dass dieser nicht wie vereinbart alleine arbeitet – und beauftragt ihn mit der Beseitigung von Zoli und Barba. Menschen mit Behinderungen kommen nicht allzu oft in Filmen vor und wenn, dann meist in Dramen, in denen ihre Behinderung im Zentrum der Geschichte steht. Nicht so im Spielfilm «Tiszta szívvel» – zu Deutsch «Rolli Blues – Wenn’s mal wieder hart auf hart kommt» – des ungarischen Filmemachers Attila Till: Die Helden seiner Actionkomödie sitzen alle im Rollstuhl, doch das ist in vielen Szenen Nebensache. Und wenn es in den Fokus rückt, dann auf unerwartete Weise. Für seinen Debütfilm wurde Till mehrfach ausgezeichnet und «Tiszta szívvel» wurde von Ungarn ins Oscarrennen um den Besten Fremdsprachigen Film geschickt. Mit Ádám Fekete, Szabolcs Thuróczy und Zoltán Fenyvesi konnte der Regisseur für die Hauptrollen von «Tiszta szívvel» ein ideals Schauspielertrio verpflichten. Während Fenyvesi in Ungarn vor allem durch Social Media bekannt wurde, hat Fekete sich als Kurzfilmautor und TV-Schauspieler einen Namen gemacht. Thuróczy spielte unter anderem im Festivalhit «Fehér isten» («Underdog»).

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