17.05.202112990 Ansichten

mit Queer-Aktivistin Anna Rosenwasser

Anna Rosenwasser ist eine der kreativsten und einflussreichsten Stimmen der Queer-Community in der Schweiz. Die Aktivistin von der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) spricht bei Urs Gredig über Klischees und Angriffe, denen die LGBTQ-Szene auch heute noch ausgesetzt ist.

Der 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie. «Der Grund für Homofeindlichkeit ist ganz komplex. Ich glaube, es hat damit zu tun, dass wir mit sehr genauen Vorstellungen davon aufwachsen, wie eine Frau zu sein hat und wie ein Mann zu sein hat», sagt Anna Rosenwasser. Würden diese festgefahrenen Ideale über den Haufen geworfen, reagierten immer noch viele Menschen mit Unsicherheit oder Wut darauf. Rosenwasser, die sich seit Jahren in der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) engagiert, vertritt queere Anliegen in der Öffentlichkeit. Und sie konstatiert, dass homophobe Haltungen immer noch weiter verbreitet seien, als man gemeinhin annehme. Über die Gründe dafür weiss die 31-Jährige einiges zu berichten. Als Sprachrohr der Gemeinschaft und bekennende Bisexuelle fragen sie viele um Rat. Sie hört von rührenden Coming-out-Geschichten, aber auch von Stigmatisierung, selbstsüchtigen Eltern von homosexuellen Kindern und Selbstmordversuchen. Und gleichzeitig verliert Rosenwasser dennoch die Zuversicht nicht. Was aus ihrer Sicht Anlass zur Hoffnung gibt und warum sie die Anziehung zwischen Menschen zu ihrem Kernthema macht, erzählt Rosenwasser bei «Gredig direkt».

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