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09.04.20202700 Ansichtenverfügbar bis 16.04.2020

Slow Fashion: Wertschätzen statt wegwerfen

Europa im Kleiderrausch. Rund 100 Milliarden Teile werden jedes Jahr neu produziert. Fast Fashion nennt sich das: Alle paar Wochen die nächste Kollektion – immer mehr, immer schneller, immer billiger. Die Herstellung verbraucht gewaltige Ressourcen an Wasser und Energie. Schockierend: Über die Hälfte der Kleider entsorgen die Käuferinnen und Käufer innerhalb eines Jahres. Die Bewegung Slow Fashion wehrt sich gegen diesen Raubbau. Und sie gewinnt immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Es geht um Wertschätzung, um Verzicht und um neue Ideen. Öko-Designer präsentieren heute Innovationen. Aus Plastikflaschen entsteht ein seidenartiges Kleid, aus alten Jeans werden neue Fasern gewonnen. Slow Fashion ist längst raus aus der Alternativecke und gilt als Zukunftsmarkt. Der Druck auf die Fast-Fashion-Hersteller wächst. Muss die Gesellschaft Mode neu denken? Ein «NZZ Format» über den enormen Ressourcenverschleiss der Fashionindustrie und Konsumentinnen und Konsumenten, die einen Systemwechsel fordern.

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