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30.12.202014825 Ansichtenverfügbar bis 29.01.2021

Eden für jeden

Nelly taucht über ihre Grossmutter in den faszinierenden Kosmos eines Schrebergartens ein: Leid gärtnert neben Freud, Toleranz neben Spiessigkeit. Bald schon verheddert sie sich in einen Kleinkrieg mit dem Schrebergartenpräsidenten – und kommt dabei einem düsteren Familiengeheimnis auf die Schliche.

Nelly (Steffi Friis), eine junge Studentin und Busfahrerin im Nebenberuf, wohnt zusammen mit ihrer leicht dementen Oma Rose-Marie (Heidi Diggelmann). Rose-Marie zieht es aber eigentlich in ihre Schrebergartenparzelle und zum wiederholten Mal büxt sie aus. Ihre Oma in ein Heim zu stecken, kommt für Nelly nicht in Frage. Und weil die beiden sowieso bald aus ihrer Wohnung geworfen werden sollen, will Nelly mit Rose-Marie ins alte Schrebergartenhäuschen ziehen. Dies ist gemäss Schrebergartenverordnung jedoch verboten – und wenn es um diese Verordnung geht, versteht der resolute Schrebergartenpräsident Franco (Pablo Aguilar) gar keinen Spass. Das stört die freche Nelly überhaupt nicht und gemeinsam mit einem weiteren Neuling, dem Musiker Paolo Cesar (Marc Sway), mischt sie den Schrebergarten auf, um die Verordnung zu ändern. Im multikulturellen Mikrokosmos wird gezeigt, wie diverse Nationalitäten ein Stück Heimat im Garten finden. Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm von Mano Khalil «Unser Garten Eden», erzählt Rolf Lyssy ein amüsantes Stück Schweiz und seine multikulturelle Diversität. «Eden für jeden» ist eine Produktion von SRF und Atlantis Pictures Ltd. Der neue SRF Schweizer Film «Eden für jeden» ist der erste TV-Film des Altmeisters Rolf Lyssy. Er lief zuerst erfolgreich in den Kinos und SRF zeigt ihn nun als TV-Premiere. Mit «Die Schweizermacher» (1978) schuf Lyssy den erfolgreichsten Schweizer Film der letzten fünfzig Jahre. «Die letzte Pointe» war einer der meistgesehenen Schweizer Filme von 2018. Das Drehbuch zeichnet – in Zusammenarbeit mit Rolf Lyssy – Dominik Bernet verantwortlich («Marmorera», «Der Bestatter», «Die letzte Pointe»).

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