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24.03.2019461 Ansichten

Tatorte der Reformation: Verfolgt in Genf

Die Zeit der Reformation: Eine Welt im Umbruch. Viele Reformationsgeschichten sind Stoff für spannende Krimis. Zum Beispiel in Genf, wo Johannes Calvin vor bald 500 Jahren vom Glaubensflüchtling zum weltweit prägenden Reformator wird. Der junge Schauspieler Julian Sengelmann auf Tatortbesuch.

Verfolgt in Genf: Vor 500 Jahren ist ein junger Mann auf der Flucht. Einmal muss er sich sogar aus einem Fenster abseilen, um seinen Häschern zu entkommen. Er wird vom französischen König wegen seines Glaubens verfolgt, muss sich verstecken und nutzt Decknamen wie Martinus Lucanius und Charles d'Espeville. Sein richtiger Name: Johannes Calvin. Zuflucht findet der Reformator schliesslich in Genf. Hier lebt er bis zu seinem Tod und versucht aus der Stadt eine Art «evangelisches Rom» zu machen. Später heisst es, der einstige Glaubensflüchtling Calvin habe später selbst zur Verfolgung Andersgläubiger angestiftet. Wie wurde aus dem Gejagten ein Glaubenstyrann?

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