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17.11.20194419 Ansichtenverfügbar bis 17.12.2019

Blicke in die Seele. Die Magie des Fotografen Hugo Jaeggi

Der Fotograf Hugo Jaeggi interessierte sich für den Menschen, mit all seinen Schwächen und Ambivalenzen. Dank aussergewöhnlicher Sensibilität gelangen ihm Fotos mit tiefem Einblick in die Seele der Menschen, die bei Jaeggi verletzlich und kraftvoll zugleich wirken. Eine Entdeckung.

Hugo Jaeggi wurde 1936 in Solothurn geboren, wo er eine Fotografenlehre absolvierte und seine ersten künstlerischen Arbeiten entstanden sind. Ab 1961 arbeitete er als freischaffender Fotograf. Seine frühen Arbeiten geben Einblick in den Alltag von Fabrik- und Landarbeitern der Schweiz aus den 50er- und 60er-Jahren. Später führten ihn verschiedene Reportage-Auftragsarbeiten nach Belarus, Tschechien, Indien, Indonesien, Afrika und Lateinamerika. Parallel dazu begleitete er im Rahmen von Langzeitporträtstudien Menschen über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit seiner Kamera. Entstanden sind Fotografien, die von einer hohen Sensibilität für die Gunst des Augenblicks zeugen und zugleich eine expressive und experimentelle künstlerische Handschrift tragen. Die Auseinandersetzung mit dem Menschen, mit Innenwelten, Träumen und Abgründen zieht sich bei all seinen Arbeiten durch und klingt auch bei den scheinbar abstrakten und eher grafischen Fotografien leise an. Hugo Jaeggi wurde für seine Fotografie mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet, zuletzt 1998 mit dem Kunst- und Kulturpreis des Kantons Solothurn. Hugo Jaeggi lebte und arbeitete in Burg im Leimental BL, wo er am 23. August 2018 verstarb. Der Nachlass Hugo Jaeggis wird von der Fotostiftung Schweiz verwaltet.

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