29.12.20198069 Ansichten

Das Superjahr der Schweizer Künstlerin Miriam Cahn

2019 ist das Superjahr der Miriam Cahn. Mit ihren radikalen Bildern zu Krieg, Flucht, Gewalt und Sex ist sie so erfolgreich wie nie zuvor. Einzelausstellungen in fünf Top-Museen. Für die Kunstzeitschrift Monopol zählt die Schweizer Künstlerin zu den 100 wichtigsten Kunst-Persönlichkeiten der Welt. Im Jahr 2019 ist die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn auf dem Höhepunkt ihrer Karriere: Sie kann fünf grosse Einzelausstellungen in fünf renommierten Museen in ganz Europa zeigen. Sie gehört zu den weltweit wichtigsten Kunstschaffenden der Gegenwart. Und die bedeutendsten Museen, wie das Museum of Modern Art in New York, die Tate Gallery in London oder das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía haben Werke von Cahn in ihren Sammlungen. Miriam Cahns Kunst und Leben zeichnen sich durch Widerständigkeit und Radikalität aus. Schonungslos bringt sie universelle Themen wie Krieg, Flucht, Gewalt und Sex auf das Papier und die Leinwand. Sie nimmt politische Debatten auf und denkt sie weiter, und sie hinterfragt gesellschaftliche Konventionen, Geschlechternormen und sich selbst. Im Film «Mensch Miriam. Das Super-Jahr der Künstlerin Miriam Cahn» begleitet Regisseur Nino Gadient die Künstlerin durch das Jahr 2019. Er ist nahe dabei, wenn Miriam Cahn ihre Ausstellungen aufbaut, wenn dabei eine 120'000 Franken teure Zeichnung reisst, es Zoff mit den Kuratoren gibt oder wenn sie private Einblicke in ihr Leben als Einsiedlerin in ihrem Wohn- und Atelierhaus in den Bündner Bergen gewährt. Entstanden ist ein eindrückliches Porträt einer widerständigen Künstlerin, die mit 70 Jahren immer noch vor Energie sprüht, sich gegen alle Regeln des Kunstbetriebs wehrt und ihren Kampf um künstlerische und persönliche Freiheit nahe miterleben lässt.

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