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22.11.20206555 Ansichtenverfügbar bis 22.12.2020

Max Emden und der lange Arm der Nazis

Max Emden (1874-1940) war Mäzen, Kaufhauskönig und Kunstsammler. Nach Hitlers Rassengesetzen war er Jude. Im Tessin führte er ein glamouröses Leben. Doch der lange Arm der Nazis erreichte ihn auch dort. Er musste seine Kunstsammlung verkaufen. Jetzt kämpfen seine Enkel um Restitution.

1927 verlegte Max Emden seinen Wohnsitz von Hamburg in die Schweiz. Auf der Brissago-Insel im Lago Maggiore führte er ein luxuriöses Leben. Doch die Nazis beschlagnahmten nach und nach Max Emdens Vermögen. Seine Immobilien ausserhalb der Schweiz wurden ihm durch Enteignung weggenommen, die Kunstsammlung musste unter Wert verkauft werden. Er starb 1940 am Lago Maggiore. Seine Sammlung ist in alle Welt zerstreut. Ein bekanntes Werk von Monet befindet sich noch heute in der Sammlung Bührle. Der Film von Eva Geberding und Andre Schäfer zeichnet das Leben von Max Emden nach und schildert den aufwändigen Kampf der Erben um Restitution und Gerechtigkeit. Verschiedene Expertinnen und Experten äussern sich zu Raub- und Fluchtkunst und dazu, wieso Restitution in Zürich und in Deutschland so schwierig ist.

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