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06.04.20213843 Ansichtenverfügbar bis 12.04.2021

Hans Küng – Provokateur und Friedensstifter

Er hatte sich stets geweigert, sich von der katholischen Kirche Grenzen setzen zu lassen. Dafür lieben ihn viele Gläubige. Für sie ist er ein Symbol dafür, dass auch im Katholizismus Unabhängigkeit und eigene Wege möglich sind. Am 6. April ist Hans Küng im Alter von 93 Jahren verstorben.

Als es 1979 zum Bruch mit der Kirche kam und der eigenwillige Professor die kirchliche Lehrerlaubnis verlor, zog sich Hans Küng nicht etwa aus der Öffentlichkeit zurück. Er wechselte einfach das Parkett. Nach dem Aus für seine Lehrtätigkeit an der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen entwickelte er sein Projekt Weltethos und betrat die Bühne der internationalen Politik. Ob Davos, New York, Teheran oder Delhi: Kein Weg war ihm zu weit, um mit hochkarätigen Gesprächspartnern aus Politik und Wirtschaft am Weltfrieden zu arbeiten. Ein Filmporträt von Ute-Beatrix Giebel.

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