22.11.20199906 Ansichten

«Wenn Landfrauen reisen»: Fabienne Müller und Irene Schmid in Georgien

Familie, Hof und Tiere: Landfrauen bleibt wenig Zeit, die Welt zu erkunden. SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf eine Reise. In dieser Folge zeigt Gastgeberin Daka den Landfrauen die kulinarische Welt Georgiens und ihre Lebensweise. Der Abschied von ihren Kindern in Heiligenkreuz (SG) fällt Fabienne Müller besonders schwer. Es fliessen Tränen. Auch Irene Schmid aus Flühli (LU) hat beim Abschied von ihrem Mann zu kämpfen. Doch kaum in Tiflis, der Hauptstadt von Georgen angekommen, beginnt das grosse Abenteuer. Zur fast vierstündigen Autofahrt gen Westen meint Irene Schmid: «Schon extrem, so eine wilde Fahrt habe ich noch nie erlebt.» Gegen die Angst der georgischen Fahrweise hilft nur gemeinsames Singen. Der Empfang bei der georgischen Gastgeberin Daka geht den beiden Landfrauen ans Herz. «Sie ist ein Aufsteller», meint Fabienne Müller. Auch wenn die Kommunikation schwierig ist, freunden sich die drei Landfrauen schnell an. Sie unterstützen Daka beim Ernten und trocknen der Früchte und erfahren, dass Wasser- und Honigmelonen sich sehr gut für Dörrfrüchte eignen. Am Abend helfen Fabienne und Irene bei den Vorbereitungen einer traditionellen georgischen Tafelrunde. Dabei lernen sie, wie man Khachapuri, eine georgische Spezialität, zubereitet. An der reich gedeckten Tafel mit vielen Freunden aus dem Dorf wird musiziert, gesungen und getanzt. Natürlich darf ein Ausflug ans Schwarze Meer nicht fehlen. Für Daka ist es unverständlich, dass ihre beiden Schweizer Gäste sich trotz des hohen Wellengangs ins Wasser trauen. Auch sportliche Aktivitäten stehen auf dem Programm der Gastgeberin. Hoch zu Ross lernen die beiden Landfrauen das Polo-Spiel nach georgischer Art. Vor der Rückreise in die Schweiz, haben Fabienne und Irene noch eine Aufgabe zu erfüllen: Ein typisch schweizerisches Abschiedsessen. Für die Zubereitung der Älplermagronen müssen die Landfrauen aber improvisieren. Die gemeinsame Woche hat die drei Frauen zusammengeschweisst. Was Fabienne und Iren bleibt, sind die Erinnerungen an die offenherzige und grosszügige Gastfreundschaft der Menschen in Georgien.

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