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Alles Tomate Viele Sorten, aber wenig Geschmack

Trotz der grossen Sortenvielfalt haben viele Tomatensorten keinen Geschmack. Warum ist das so?

Die Tomate ist heute laut Statistik des Gemüseverbandes das beliebteste Gemüse der Schweiz. Rund 9,5 Kilogramm beträgt der jährliche Pro-Kopf-Konsum. Doch trotz der Beliebtheit ärgern sich viele Konsumentinnen und Konsumenten über die sich zwar makellos präsentierenden, aber leider oft geschmacksarmen oder gar geschmacklosen Exemplare. Der Grund dafür liegt darin, dass bei den Neuzüchtungen lange der Fokus nicht auf Geschmacksintensität und -vielfalt gelegt wurde.

Die ideale Industrietomate muss nicht nur möglichst ertragreich, sondern auch gut transportierbar, lange lagerbar, druckunempfindlich und von gleichmässiger Grösse sein. Mehr Geschmack und eine grössere Aromenvielfalt haben dagegen im Allgemeinen alte Sorten. Bei der Stiftung Pro Specie Rara lagern zurzeit die Samen von 180 Tomatensorten in der Samenbibliothek. Von 92 dieser Sorten kann man die Samen beziehen, um sie im eigenen Garten oder auf dem Balkon selber anzupflanzen. Für all jene, die auf der Suche nach aromatischen Tomaten sind, eine gute Alternative!

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Brunner  (hier und jetzt)
    Dazu noch, dass aus der ganzen Welt der unglaublichste Ramsch eingeführt wird, nur um den Handel zu unterstützen. Wem das gute Schweinefleisch zu teuer ist, der kauft es eben nur zweimal pro Woche, das gehört auch zum selben Problem.
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  • Kommentar von Ruedi Brunner  (hier und jetzt)
    «Der Konsument wünscht grössere Früchte, Der Konsument verlangt günstiges Schweinefleisch usw.» Diese faulen Sprüche kann ich nicht mehr hören. Die Bauern und die Importfirmen sind das Problem, da sie das machen was der Konsument wünscht. Die Umwelt ist dabei Sch… egal. Wenn es keine Riesenkirschen und keine Riesen Aprikosen ohne Geschmack usw. im Angebot gibt, werden die Konsumenten sicher die Guten Früchte und gutes Schweinefleisch inklusive Geflügel kaufen.
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