Brief an Kanzlerin Merkel: Versand verzögert sich

Die Fragen an Angela Merkel stehen fest. Das Schreiben wird aber noch nicht versandt. Wir warten, bis sich die Situation in der Ukraine stabilisiert.

Angela Merkel in Brüssel: Mit anderen europäischen Spitzenpolitikern diskutiert sie die heikle Lage in der Ukraine. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Angela Merkel in Brüssel: Mit anderen europäischen Spitzenpolitikern diskutiert sie die heikle Lage in der Ukraine. Keystone

Die fünf Fragen an die deutsche Bundeskanzlerin stehen fest. Der Brief ist geschrieben, doch der Versand verzögert sich. Denn Angela Merkel ist derzeit mit der Krise in der Ukraine beschäftigt. Wir warten, bis sich die Lage in der Ukraine stabilisiert.

Das sind die fünf Fragen, die im Online-Voting am meisten Stimmen bekommen haben:

  • Können Sie die wichtigsten Vorteile nennen, die EU und insbesondere Deutschland hätten, falls die Schweiz der EU beitreten würde? (Frage von Christian Kleboth)
  • Wie erklären Sie einem Schweizer Bürger die Vorzüge der EU vor dem Hintergrund, dass wir im Vergleich zu Deutschland zwar eine ebenso gute Infrastruktur, weniger Arbeitslosigkeit und dennoch eine geringere Steuerbelastung haben? (Frage von Walter Christen aus Gunzgen)
  • Würden Sie sich mehr Frauen an der Spitze der Politik wünschen oder ist es sogar ein Vorteil, eine Frau unter Männern zu sein? (Frage von Sylvia Stampfli aus Oberägeri)
  • Keine Freizeit, kaum Privatleben, viele Probleme, viel Spott, viel Kritik… und es wissen sowieso immer alle alles besser: Warum tun Sie sich das an? (Frage von Erika Reber aus Madiswil)
  • Welche Punkte oder Ziele würden Sie in Ihre Agenda aufnehmen und wie würden Sie deren Umsetzung in Angriff nehmen, wenn Sie der Schweiz ein Jahr lang als Bundespräsidentin vorstehen würden? (Frage von Fredy Peyer aus Lütisburg)

Hörerinnen und Hörer haben Fragen eingeschickt. Die Redaktion hat zehn Fragen in die engere Auswahl genommen. In einer Online-Abstimmung haben Sie entschieden, welche fünf Fragen im Brief an die die Bundeskanzlerin stehen werden.

Chance auf Antwort

Zwei Briefe hat Radio SRF 1 im Rahmen von «Ihnen schreibt die Schweiz» bereits geschrieben. Der erste Brief ging im vergangenen Dezember an Papst Franziskus, den zweiten Brief erhielt im Januar der diesjährige Schweizer Bundespräsident Didier Burkhalter. Letzterer brauchte gerade mal zwei Tage um zu antworten. Die Antwort des Papstes lässt hingegen weiterhin auf sich warten. Gut möglich also, dass eine allfällige Antwort aus Berlin noch vor jener aus dem Vatikan eintrifft.

Welcher Frage geben Sie Ihre Stimme?

  • Welcher Frage geben Sie Ihre Stimme?

    Sie entscheiden, welche fünf Fragen im Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen.

  • Eine grossartige Staatsfrau sind Sie, eine intelligente, kompetente, sympathische und sicher auch einmalige Person, in Ihrer Position. Haben Sie auch Fehler? Ich glaube nicht. (Gaby Bichsel aus Jegenstorf)

    2.12%
  • Können Sie mir die wichtigsten Vorteile nennen die EU und insbesondere Deutschland hätten falls die Schweiz der EU beitreten würde? (Christian Kleboth)

    7.08%
  • Wie erklären sie einem Schweizer Bürger die Vorzüge der EU vor dem Hintergrund, dass wir zwar eine ebenso gute Infrastruktur, weniger Arbeitslosigkeit und trotzdem eine viel geringere Steuerbelastung haben? (Walter Christen aus Gunzgen)

    33.1%
  • Wenn Sie nicht in die Politik eingestiegen wären, über welches Thema der Physik, oder lieber etwas ganz anderes, hätten Sie als Physikerin gerne geforscht? (Denise Mülli aus Bürglen)

    3.89%
  • Würden Sie sich mehr Frauen an der Spitze der Politik wünschen oder ist es sogar ein Vorteil eine Frau unter Männern zu sein? (Sylvia Stampfli aus Oberägeri)

    9.91%
  • Keine Freizeit, kaum Privatleben, viele Probleme, immer an allem schuld, viel Spott, Kritik und alle wissen alles besser. Warum tun Sie sich das an? (Erika Reber aus Madiswil)

    9.03%
  • Welche Rolle spielt Ihre DDR-Vergangenheit auf Ihr politisches Wirken? (Ulrich Häring aus Spiez)

    3.72%
  • Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben und in Ihrem Beruf? (Sibylle Kissuth aus Birsfelden)

    4.25%
  • Ist die Personenfreizügigkeit Ihrer Meinung nach verhandelbar? (Otto Reiser aus Winterthur)

    6.19%
  • Welche Punkte oder Ziele würden Sie in Ihrer Agenda aufnehmen und wie würden Sie deren Umsetzung in Angriff nehmen, wenn Sie der Schweiz ein Jahr lang als Bundespräsidentin vorstehen würden? (Fredy Peyer, Lütisburg)

    20.71%
  • 565 Stimmen wurden abgegeben