Ihr Dorf, ihre Welt: «Persönlich» aus dem «Bären Buchsi»

In Münchenbuchsee (BE) sind sie aufgewachsen und dort leben sie auch heute noch. Kirsten Hammerich und Bruno Arn haben beide eine lange Geschichte mit «Buchsi». Katharina Kilchenmann unterhält sich mit dem Architekten und Zeichner Bruno Arn und Major Kirsten Hammerich, Kommunikationschefin Heer.

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Bildlegende: «Persönlich»-Gastgeberin Katharina Kilchenmann. SRF

Kirsten Hammerich

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Bildlegende: Kirsten Hammerich. zvg

Kirsten Hammerich hat in Münchenbuchsee ihre Kindheit verbracht, wurde Primarlehrerin, Fotolaborantin und später Journalistin. Seit über zehn Jahren ist sie nun bei der Schweizer Armee als «Kommunikationschefin Heer». Sie schreibt Communiqués, begleitet Journalisten bei Reportagen und koordiniert den öffentlichen Auftritt der Abteilung.

Zudem steht sie hin, wenn es einen Notfall gibt. «Das kommt zum Glück sehr selten vor», sagt sie. Aber dann müsse alles schnell und reibungslos laufen. «Je nach dem kann es auch sehr emotional werden und das beschäftigt mich dann noch lange Zeit.»

Sie schätzt das Klima und den direkten Umgangston unter den Armeemitarbeitenden. Natürlich sei sie eine von wenigen Frauen, aber das sei kein Problem für sie. Auch die Dienstpflicht für sie als Kommunikationsbeauftragte macht ihr nichts aus. Kirsten Hammerich ist «Fachoffizier im Dienstgrad eines Majors». In Uniform wird sie aber zum Radiotalk nicht erscheinen, die trägt sie nur im WK.

Bruno Arn

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Bildlegende: Bruno Arn. zvg

Bruno Arn ist in einem Handwerksbetrieb in Münchenbuchsee aufgewachsen und hat schon als kleiner Bub mitgearbeitet. Auf seinen unzähligen Botengängen lernte er das Dorf und die Leute kennen und bis heute weiss er von vielen den Namen und kann über die Geschichte des ehemaligen Bauerndorfes Auskunft geben, wie kaum jemand sonst.

Mit seinem Architekturbüro war er über 40 Jahre lang mitbeteiligt an der Planung und Gestaltung des Ortes, politisierte aktiv mit und zog sich dann vor 15 Jahren mit 60, aus dem öffentlichen Leben zurück. «Als Architekt ist man enorm eingespannt und ich wollte endlich Zeit haben für meine andere Leidenschaft, das Zeichnen», sagt er. Diese Zeit hat er nun und er kann ein beeindruckendes Oeuvre vorweisen. Sein Atelier ist randvoll mit Skizzenbüchern, Zeichnungen, Drucken und Gemälden. Eindrücklich die beiden grossen Bilder seiner Eltern, die eine schaffige Hausfrau und einen währschaften Handwerker zeigen im eigenwilligen, äusserst aktuell anmutenden Malstil. «Ich male und zeichne, wenn ich mich mit etwas auseinandersetzen will oder muss», sagt Arn. Wenn das dann auch noch jemandem gefalle, sei das schön, aber letztlich nicht entscheidend.

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