Junggesellenseufzer - perfekte Alternativen zu Mailänderli & Co.

Wir sorgen für frischen Wind in der Backstube und lassen Klassiker wie Mailänderli, Brunsli und Zimtsterne aussen vor. Sie haben Ihre Rezeptkiste geöffnet und uns mit vielen kreativen Rezepten verzaubert. Wir haben fünf Favoriten ausgewählt und die Junggesellenseufzer einem Praxistest unterzogen.

Reporter Sirio Flückiger unterzieht die Junggesellenseufzer-Guetzli dem Praxistest

Weihnachtsguetzli mit Klassikerpotential

Damit Sie Ihre Weihnachtsguetzli-Dose in diesem Jahr mit aussergewöhnlichen Leckereien bestücken können, haben wir im ganzen Land nach speziellen Rezepten gesucht.

Der Backprofi Remo Wüst hat zusammen mit Reporter Siro Flückiger fünf Rezepte ausgesucht. Eines davon, nämlich die Junggesellenseufzer, unterziehen wir dem Praxis-Test.

  • Einfach: Junggesellenseufzer, Elke-Maria Kurmann, Solothurn
  • Ohne Ofen: Schokolade-Taler von Margrit Dellenbach, Büren an der Aare
  • Mehlfrei: Zitronensterne von Cornelia Lerch
  • Schnell: Brugger-Taler von Theres Erne, Etzwil
  • Vegan: Hafersterne von Rachel Kuhn, Bern

Tipps vom Guetzli-Experten Remo Wüst:

  • Jeder Ofen ist anders, deshalb ist mit Zeitangaben in den Rezepten Vorsicht geboten. Am besten die Guetzli im Ofen während des Backvorgangs im Auge behalten.
  • Guetzli sofort vom Blech nehmen, wenn sie fertig gebacken sind. So verhindern Sie ein Nachbacken.
  • Guetzliteig mit viel Butter klebt gerne, wenn man ihn verarbeiten will. Den Teig vor der Verarbeitung kühlen hilft.

Wie die Junggesellenseufzer zu ihrem Namen kamen

Die dreifache Mutter Elke-Maria Kumann kam 1982 aus Kärnten in die Schweiz. Sie lebt mit ihrer Familie in Solothurn. Die Liebe zum Kochen und Backen habe sie von ihrer Mutter und ihrer Oma geerbt, sagt die Hobbybäckerin. Kaiserschmarrn und Palatschinken mag sie am liebsten. Das Weihnachtsgebäck Junggesellenseufzer hat sie selber kreiert. Zum ersten Mal kam ihr Nachbar, der Junggeselle ist, in den Genuss von der süssen Eigenkreation. Seine Begeisterung war so gross, dass er Elke-Maria Kurmann auch auf den Namen gebracht hat, erzählte die Kärntnerin im «Aufsteller» auf Radio SRF 1. Ein Freund bestellte bei ihr sogar ein paar Kilo Junggesellenseufzer. Bleibt zu hoffen, dass er sie nicht allein gegessen hat. Die Junggesellenseufzer sind zwar ausgesprochen lecker aber nicht gerade arm an Kalorien.

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