Martin Alioth: Unser Mann in Grossbritannien und Irland

Martin Alioth arbeitet seit 2000 als SRF-Korrespondent in Grossbritannien und Irland. Eine fundierte Ausbildung und strenge Disziplin machen für ihn einen guten Korrespondenten aus. Die direkten Vorschriften vom Chef nebenan gebe es nicht.

«  Es ist ein Privileg, so zu arbeiten, zu 90 Prozent Vergnügen. »

Martin Alioth
SRF-Korrespondent

Für Martin Alioth machen folgende Fertigkeiten einen guten Korrespondenten aus: eine fundierte Ausbildung, nicht nur in Medienwissenschaften, strenge Disziplin, denn direkte Vorschriften vom Chef nebenan gebe es nicht, man müsse alles selbst organisieren.

«Es ist ein Privileg, so zu arbeiten», sagt Martin Alioth. «Es ist zu 90 Prozent ein Vergnügen.» Schliesslich sei nebst Offenheit und Interesse für andere Menschen und Länder auch die Leichtigkeit im Knüpfen von Kontakten wichtig. Zu viel Selbstkritik und übermässiges Feilen am Text seien nicht förderlich. Beiträge fürs Radio seien schnell verfasst, aber oft auch schnell vergessen.

Fladenbrot mit Olivenöl, Salz und Kräutern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Focaccia: Fladenbrot aus Hefeteig, das vor dem Backen mit Olivenöl, Salz und Kräutern belegt wird. zvg

Lieblingsessen: Selbstgemachte Focaccia

Die britischen Inseln sind für Martin Alioth kein kulinarisches Paradies. Landestypische Gerichte würden sich mehr durch ihren Nährwert als durch den damit verbundenen Lustgewinn auszeichnen, sagt er. Er erinnert sich aber noch an den ersten Versuch, Focaccia selbst zu backen. Zu seinem Erstaunen gelang es ganz gut. Falls Sie es auch ausprobieren wollen: zum Rezept.