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Radio SRF 1 Mit Herz und Verstand

Achtsamkeit ist für beide «Persönlich»-Gäste von Anita Richner ganz wichtig. Trotzdem könnten die Berufswelten von Cornelia Minder und Marc Baumeler unterschiedlicher nicht sein.

Anita Richner
Legende: Anita Richner empfängt ihre Gäste im Konzert Theater Bern. SRF

Cornelia Minder

Cornelia Minder.
Legende: Cornelia Minder. zvg

Früher war das Spital die Berufswelt von Cornelia Minder. Als Pflegefachfrau habe man dort eine klare Rolle und sei allseits akzeptiert. Heute, als Inhaberin des «KüchenLadens», sei das nicht immer so. Die Kunden könnten sehr fordernd sein. Doch die Freude am eigenen Geschäft in der Berner Altstadt überwiege. Bei Cornelia Minder findet man fast alles: Küchengeräte aus früheren Zeiten, Teekannen in allen Varianten oder auch nostalgischen Weihnachtsschmuck. Vor fünf Jahren hat sie das Geschäft gekauft, und eigentlich war es ihr Mann, der den Ausschlag gab. Er wusste, dass sie nach vielen Jahren im Spital an einem Berufswechsel herumstudieren würde. Cornelia Minder ist ursprünglich in Basel aufgewachsen. Weil beide Eltern berufstätig waren, verbrachte sie viel Zeit bei der Grossmutter, einer Innerschweizerin. Das «Omi» habe auch sehr gerne gekocht, sagt Cornelia Minder. Vielleicht würden dort die Wurzeln ihrer heutigen Tätigkeit liegen.

Marc Baumeler

Marc Baumeler
Legende: Marc Baumeler SRF

Ein Vormittag im winterlichen Eggiwil. Hinter dem Schulgebäude des Jugendhilfe-Netzwerks Integration fräsen die Buben mit Plastikschlitten die Hänge hinunter. Kurze Zeit später stehen sie mit verschwitzten Gesichtern im Eingang. Schon bald heisst es Mittagessen. 19 Kinder werden im Moment vom Netzwerk betreut. Das heisst, dass sie alle in einer Pflegefamilie in der Umgebung wohnen und grösstenteils die Tagesschule der Stiftung besuchen. Marc Baumeler weiss um die schwierigen Familiengeschichten seiner Schützlinge. Hier sollen sie sich wohl fühlen und lernen, auf eigenen Füssen zu stehen. Das Jugendhilfe-Netzwerk wurde vor fast 20 Jahren gegründet, auch mit dem Gedanken, die Region dank Arbeitsplätzen wirtschaftlich zu unterstützen. Marc Baumeler ist seit zwei Jahren Gesamtleiter. Ursprünglich im Thurgau aufgewachsen, arbeitete er während zehn Jahren als Primarlehrer und studierte Theaterwissenschaft. Als Ausgleich zu seiner Arbeit im Emmental macht er ab und zu Reportagen über Fussballspiele für ein Ostschweizer Lokalradio.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Regula Oester-Mosimann, Sutz-Lattrigen
    Ich gehöre zu den langjährigen Zuhörerinnen der Sendung "Persönlich". Heute habe ich mich über die Aussagen zum Thema "männliche Vorbilder" von Marc Baumeler geärgert.Seit Jahrhunderten herrscht doch das Bild vom starken, mächtigen, den Frauen und Kindern überlegenen Mann, in unseren Gesellschaften. Um Kinder und Haushalt hatten sich die Frauen zu kümmern und das tun sie auch bis heute, samt Berufstätigkeit und weiteren Familienpflichten. Wichtig sind menschliche Vorbilder, ob Frau oder Mann.
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  • Kommentar von Ignaz Siebold, 4450 Sissach
    Guten Tag Eine Bemerkung zur Aussage von Herrn Baumeler. Professionelle Beziehungen,Institution (Nicht in Beziehung sein) > schlecht.....Nicht professionelle (Bauernfamilie) in Beziehung sein > gleich gut. ....scheint mir eine einfache Denkweise. Verschiedene Angebote, ergänzende Angebote braucht es für ein gutes Angebot für Jugendliche mit Lebenskrisen. Das Ausspielen von den verschiedenen Angebote finde ich nicht konstruktiv. mit Grüssen Ignaz Siebold
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