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Radio SRF 1 Samuel Burri: Unser Mann in Afrika

Samuel Burri berichtet aus den Ländern Afrikas südlich der Sahara. Dabei ist Improvisationsgabe besonders wichtig.

Wenn Samuel Burri in ein Land wie den Südsudan reist, um über Menschen und Politik zu berichten, weiss er nie genau was der nächste Tag bringt. «In Afrika ist weniger planbar als etwa in Europa», sagt er. Verabredungen sind oft nur kurzfristig möglich. Die Behörden erschweren die Berichterstattung mit diversen Auflagen. Und Flüge werden verschoben oder finden gar nicht statt.

Das ist manchmal frustrierend. «Doch mit Improvisation und stets offenen Augen und Ohren offenzuhalten, komme ich meist doch mit interessanten Reportagen zurück», sagt Burri. Ohne die Hilfe einheimischer Journalisten wäre der Job, aus Nairobi über rund 50 Länder zu berichten, nicht machbar.

Manchmal habe ich den besten, manchmal den traurigsten Job der Welt.
Autor: Samuel Burri

An der Arbeit als Journalist liebt Samuel Burri, dass viele Menschen bereit sind, für den Fremden aus der Schweiz ihre Wohnungstür und ihr Herz zu öffnen. So ergäben sich unglaublich spannende Begegnungen. Doch oft sei es auch frustrierend, wenn man realisiere, in welch perspektivloser Situation sich etwa eine Mutter im Südsudan befindet. Burris Fazit: «Manchmal habe ich den besten, manchmal den traurigsten Job der Welt.»