So lange pendeln die Schweizer

In der Schweiz pendeln fast vier Millionen Menschen. Wussten Sie, dass jeder zehnte Schweizer einen Arbeitsweg von über einer Stunde auf sich nimmt? Wir haben die längsten Pendlerweg auf der Karte nachgezeichnet – und liefern 10 Pendlerfakten.

Die Schweiz ist ein Volk von Pendlern. Vom Fahrplanwechsel sind fast vier Millionen Menschen betroffen, die für die Arbeit das Haus verlassen.

Wir haben den längsten Pendlerweg gesucht – und ganz viele Pendler haben geantwortet. Einige Pendlerwege haben wir auf der Schweizer Karte nachgezeichnet (siehe oben). Mit einem Klick auf die roten Punkte erfahren Sie, welcher Pendler dort wohnt - und wohin sein Arbeitsweg ihn führt.

10 Pendler-Fakten aus der Pendler-Mobilitäts-Studie

Für die aktuellste Pendlermobilität-Studie des Bundesamts für Statistik wurden 4‘225‘289 Erwerbstätige über 15 Jahren zu ihrem Pendlerverhalten befragt.

  • 2013 pendelten in der Schweiz gut 3,8 Millionen Menschen.
  • 9 von 10 Erwerbstätigen in der Schweiz sind Arbeitspendlerinnen und -pendler, die das Haus für die Arbeit verlassen.
  • 70 Prozent der Arbeitspendler arbeiten ausserhalb ihrer Wohngemeinde.
  • Der durchschnittliche Pendlerweg ist 14,4 Kilometer.
  • Pendler legen ihren Arbeitsweg durchschnittlich 6,5 Mal die Woche zurück.
  • Mit 15,7 Kilometer ist der Arbeitsweg von männlichen Pendlern um 21 Prozent länger. Frauen pendeln durchschnittlich 13 Kilometer.
  • Der durchschnittliche Arbeitsweg dauert 27 Minuten.
  • Jeder Zehnte nimmt einen Arbeitsweg von über einer Stunde auf sich.
  • Die Zahl der Bahnpendler hat sich in den letzten 23 Jahren fast verdoppelt. 1990 pendelten 327‘000 Personen mit der Bahn. Heute sind es 619‘000 Personen.
  • Das eigene Auto ist aber nach wie vor das beliebteste Pendlerfahrzeug. Je ländlicher ein Pendler wohnt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er das Auto den öffentlichen Verkehrsmitteln vorzieht. Pendler im städtischen Wohnraum benutzen zu 36 Prozent die Eisenbahn oder den ÖV – Pendler ausserhalb des Einflusses der städtischen Kerne nur zu 14 Prozent.

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